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Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Foto: Hedwig Beverfoerde/privat

Verleumdungs-Kampagne gegen Lebens- und Familienschutz-Aktive: Jetzt Beschwerde an Bayerischen Rundfunk senden – Update –

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Ein Lehrstück in manipulativem Journalismus lieferte am vergangenen Donnerstag, 19.2.15, Veronika Wawatschek von der Redaktion Religion und Kirche des Bayrischen Rundfunks auf Bayern 2 mit ihrem Radio-Feature „APO von christlich-rechts?„. Thema der Sendung: „Wie sich unter dem Deckmantel christlicher Werte eine ultrakonservative bis demokratiefeindliche außerparlamentarische Opposition zusammen findet und die Gesellschaft beeinflusst“.  

Gemeint und namentlich genannt sind damit neben Hedwig Beverfoerde und der DEMO FÜR ALLE, auch Kirche in Not, die evangelische Allianz, die Initiative Familienschutz, Open Doors, kath.net, IDEA, die Journalisten Jürgen Liminski, Birgit Kelle, Matthias Matussek und Alexander Kissler u.v.m. – eben „ein breites Feld von naiven, konservativen Lebens- und Familienschützern bis hin bis zu politisch bestens vernetzten Lobbyisten, die hart an der Grenze zum Rechtsradikalismus unterwegs sind“ (O-Ton der Sendung).

Nachdem es offenbar erste heftige Hörerproteste gehagelt hatte, war der Podcast zum Nachhören der Sendung bereits am nächsten Tag von der Webseite des BR verschwunden. Eine Kurz-Sendung „Funkstreifzug“ mit ähnlichem Inhalt, die am Sonntag, den 22.2. ausgestrahlt werden sollte, wurde kurzfristig aus dem Programm genommen. Seit gestern Abend ist der Podcast wieder online. Bitte hören Sie selbst.

Beschwerden per mail, Brief oder Telefon können Sie an den Intendanten des Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm, und an den Rundfunkratsvorsitzenden, Dr. Lorenz Wolf, richten. Fordern Sie diese auf, sich bei den hier verleumdeten Personen und Institutionen für diese tendenziöse Sendung zu entschuldigen und eine erneute Ausstrahlung zu unterlassen sowie die geplante „Funkstreifzug“-Sendung endgültig abzublasen.

Bayerischer Rundfunk
Intendant Ulrich Wilhelm
Rundfunkplatz 1
80335 München
Tel: (089) 5900-01
info@br.de

Bayerischer Rundfunk
Geschäftsstelle des Rundfunk- und Verwaltungsrats
Dr. Lorenz Wolf
Rundfunkplatz 1
80335 München
gremienbuero@br.de

Auf ihre Bitte hin hatte Hedwig Beverfoerde der Journalistin Veronika Wawatschek Anfang Februar nach einem Vorgespräch – im Vertrauen auf ein Mindestmaß an sauberem Journalismus beim Bayrischen Rundfunk, den wir schließlich mit unseren GEZ-Gebühren finanzieren müssen – ein 30-minütiges Interview gegeben. Dies nutzte sie, um daraus einige kurze O-Töne zu schneiden für die Mixtur ihres verleumderischen Opus.

In Ermangelung von Belegen für die angebliche rechtsextreme Verfassungsfeindlichkeit und fundamentalistische Gefährlichkeit wird in der Sendung durchgängig mit assoziativen und suggestiven Tricks gearbeitet, um den gewünschten Eindruck beim Hörer zu erzeugen.

So werden z.B. Zitate von Webseiten wie Familienschutz mit düsterer Musik unterlegt, um anschließend – ohne klangliche Untermalung – in scheinbarer Objektivität von „Experten“, wie der katholischen Christ&Welt-Redakteurin Christiane Florin als Ausweis der „Radikalisierung“ des „rechten Randes der katholischen Kirche“ bewertet zu werden.

Einen logisch-stringenten Aufbau sucht man in der fast einstündigen Sendung vergebens. Jegliche sachliche Auseinandersetzung mit den Positionen der als „rechtsaußen“ gebrandmarkten Personen und Gruppen fehlt. Stattdessen werden unterschiedlichste Themen und Personen wildaneinandergereiht, miteinander in Verbindung gebracht und skandalisiert. Im Crescendo am Ende wird dann ganz deutlich, worum es den Sendungsmachern geht:

Dort sagt die „Expertin“ Sonja Angelika Strube (kath. Theologin): »„(…)alles, was sehr extrem rechts ist, aber noch nicht im Visier des Verfassungsschutzes steht, das wird aus meiner Sicht oft geduldet.

Sprecherin: Heißt das im Umkehrschluss: Der Verfassungsschutz könnte es richten? Die APO von christlich-rechts aufmischen? Man habe die Szene im Blick, müsse aber priorisieren, heißt es dort auf Anfrage. Zunächst müsse man die gewaltbereite rechte Szene im Blick behalten. Freilich, bisher zünden fundamentalistische Christen in Deutschland nur verbale Sprengsätze. Was also tun? Aktiv werden! Sich einmischen, fordert Ulrich Lota. Als Bistumspressesprecher [des Bistums Essen] will er das Feld nicht widerstandslos räumen.

„Experte“ Ulrich Lota: „Wir dürfen diesen Menschen, diesen Portalen und diesen Propagandisten nicht das Feld überlassen, dass sie bestimmen, wie das Bild der katholischen Kirche in der Öffentlichkeit zu sein hat. Und das ist die eigentliche Gefahr.

Sprecherin: Lota fordert deshalb in sozialen Netzwerken liberalere Christen dazu auf, sich einzumischen. Auch andere Bistümer würden das so machen. Und doch fehlt die große Linie, findet

Sonja Angelika Strube: „Also das Problem wird gesehen in letzter Zeit im zunehmenden Maße. Ich persönlich hätte mir schon gewünscht, dass es schon viel früher gesehen und thematisiert wird und Bischöfe sich da auch deutlich abgrenzend äußern, auch wenn es um Medien geht, die sich katholisch nennen.

(…)

Sprecherin: Der Sozialpsychologe Andreas Zick findet: Was bislang von kirchlicher Seite unternommen wird gegen eine APO von christlich rechts, ist zu wenig. Das Thema müsste untersucht werden, auch von Theologen.

Andreas Zick: „Die haben’s aber natürlich schwer, weil das Thema ist sehr ungemütlich. Weil, es stellt ja Grundfragen an die Religion selbst. Das ist ein ziemlich ungemütliches Thema.

Sprecherin: Denn es geht schließlich nicht um die Abgrenzung von einer mordenden Neonazibande, sondern um die Frage: Wie verfahren wir mit Leuten aus den eigenen Reihen, mit dem christlich rechten Rand. Eine Antwort darauf, gibt es bislang nicht.«

Kürzlich war in der Beilage der ZEIT „Christ & Welt“ bereits ein hanebüchener Beitrag von Andreas Püttmann, „Die Rechtsausleger„, erschienen, der in das gleiche Horn bläst. In der aktuellen Ausgabe des Spiegels findet sich ebenfalls ein Artikel zu diesem Thema, der vor „Wutchristen“ und „frommen Radikalen“ in Deutschland warnt. Augenscheinlich ist hier eine Kampagne in vollem Gange, die nicht nur versucht, den Verfassungsschutz gegen uns in die Spur zu setzen, sondern insbesondere eine öffentliche Distanzierung der Kirche(n) von den in der Sendung inkriminierten Personen und Organisationen zum Ziel hat. Daß just in dieser Woche die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz tagt, ist natürlich reiner Zufall…

Letztes Update in diesem Beitrag am 27.2.2015 16:28 Uhr

16 Kommentare zu “Verleumdungs-Kampagne gegen Lebens- und Familienschutz-Aktive: Jetzt Beschwerde an Bayerischen Rundfunk senden – Update –

  1. Pingback: Handwerklich mangelhaft: Bayerischer Rundfunkrat kritisiert Feature von Veronika Wawatschek | Demo für Alle

  2. Ich habe mir den Bericht gerade angehört, und bin ehrlich gesagt nicht sonderlich überrascht. Es ist leider nichts Neues, das hierzulande diffamierend, undifferenziert und populistisch motiviert gegen die Auffassung und den Glauben bekennender Christen berichtet wird. Für mich zeigt sich in dieser Form der Berichterstattung, lediglich eine große Unreife zur Auseinandersetzung mit dem Thema und unsachlicher Journalismus. Das muss man sich mal vorstellen, jeder bekennende Christ steht heute in der Gefahr in die rechte fundamentale Ecke gedrängt zu werden, weil er seinen Glauben lebt. Dabei haben Kirche und Medien eine besondere Verantwortung, angesichts der deutschen Geschichte. Ich bin weder rechtsradikal noch naiv. Die vermeintlichen Totschlag Argumente „Rechtsradikalilät, Homophobie und Diskriminierung“ sind zu Werkzeugen der Allgemeinen Manipulation geworden. Mit diesem Bericht, zeigt sich klar in welches Fahrwasser wir bereits geschippert sind.
    Wer heutzutage öffentlich Beifall und Zustimmung erwartet, hat nicht die Wahrheit gesagt. Danke an die Personen und Organisationen die es trotzdem tun!

  3. Für seinen Linksradikalismus ist der BR ja weithin bekannt (-: ?…… In welcher Realität leben denn hier einige auf dieser Seite?

  4. Der Beitrag im BR ist ein typisch linkes Machwerk, welches alle Meinungen verunglimpft, die der Meinung der Redakteurin nicht entsprechen. Dabei werden alle abweichenden Meinungen als „rechts“ gekenzeichnet, wobei rechts von vornherein schlecht und gefährlich sein muß , im Gegensatz wohl zu den linken, meist schwarzgekleideten Kapuzenmännern – und Frauen, die sich auch mit der Polizei prügeln, wenn sie unsere Demonstranten nicht direkt angreifen können, von Pöbeleien und Totschreien ganz zu schweigen.

  5. Pingback: "APO von christlich-rechts?" - eine Klarstellung des Essener Bistumssprechers | PTB - PAPSTTREUERBLOG

  6. Achso – natürlich habe ich mich bei den genannten Adressen für diesen Beitrag bedankt! Manipulativ sind die Parolen der Organisationen – der Bericht war eine sachliche Darstellung der Realität! Da weiß man doch wieder wofür man den Rundfunkbeitrag bezahlt! Danke BR!

    • Die Dame Wawatschek hat mir zuviel von „Rechten“ erzählt, während sie die linken gewaltbereiten Schreier vergessen hat. Als Linker würde ich mich darüber auch freuen, wenn ein Redakteur farbenblind ist.

  7. Leider Gottes ist der bayrische Rundfunk schon lange nicht mehr was er einmal war.

  8. Pingback: Medienkampagne gegen engagierte Christen | Kreidfeuer

  9. Inzwischen müssen wir als Christen wohl mit solch unfairem Journalismus rechnen. Dulden wollen wir sie dennoch nicht. Wir fordern einen fairen Stil der verbalen Auseinandersetzung und wollen selbst vorbildlich sein.

    • Beitrag angehört? Wahre Christen wehren sich gegen die Aussagen von Beverfoerde und Co.! Menschenfeindliche Hass-Tiraden à la „Demo für Alle“ – der Herr da oben hört das sicher nicht gerne! Aber das überlasse ich dann dem jüngsten Gericht… hoffentlich gibt es hier dann für diverse Personen keine böse Überraschung! 😉

      • Ach, da tummeln sich hier also auch schon solche, die die Meinung jener, die im Interesse von Familie und zum Wohle der Kinder handeln, bei Demonstrationen niederschreien und dann behaupten, sie seine für Meinugsfreiheit und Demokraten. Schöne Demokraten sind das!

  10. Süss… normalerweise verdreht doch Frau von Beverfoerde die Realität! Jetzt wird mal die Wahrheit gesprochen… und dann soll das verdreht sein… wer ist denn da verdreht?!

    • Nennen Sie doch bitte Beispiele! Ansonsten muss man auch Ihren Kommentar als üble Verleumdung klassifizieren.

      • Frau von Beverfoerde behauptet doch, dass der BR die Wahrheit verdreht hat – wo sind denn hier die Beweise? 😛 Gibts nicht? Ups… Haha…

    • “Ich habe Frau Wawatschek im vergangenen Sommer nach einem Vortrag ein Interview gegeben”, sagt Ulrich Lota, “in dem es ausschließlich um kreuz.net und Gloria.tv ging. Und nur auf diese Portale und ihre Umgebung bezogen sich meine Aussagen. Über die Zuordnung zu den im Feature genannten Menschen und Institutionen bin ich eher verwundert.” (http://moralblog.de/2015/02/27/kein-heldenstuck-der-shitstorm-gegen-bistumspressesprecher-ulrich-lota/)

      Also gab es im Februar einen Rundfunkbeitrag gestützt auf einen einzelnen Satz aus einem längeren Interview, das
      – erstens bereits im vergangenen Sommer gegeben wurde, das
      – zweitens in anderem Kontext gegeben wurde und das
      – drittens mit einer schlicht erfundenen verfälschenden Zuordnung über die sich der, dessen Autorität jetzt klammheimlich instrumentalisiert wird, „eher verwundert“.

      Und nu, lieber Herr Manuel, ist Ihnen das immer noch „süß“, entspricht es Ihrer „Realität“?