Demo für Alle

Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

„Unsere Kinder bekommt ihr nicht!“ – 2.400 demonstrierten in Stuttgart für Ehe und Familie

10 Kommentare

Eine großartige DEMO FÜR ALLE liegt hinter uns. Mit mehr als 2.400 Menschen haben wir am Samstag in Stuttgart friedlich für Ehe und Familie und gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung der Kinder demonstriert. Im Namen des Aktionsbündnisse danke ich allen, die gekommen sind, die für unsere Demo geworben haben, die uns im Gebet und in Gedanken begleitet und tatkräftig unterstützt haben, sehr herzlich! Verschaffen Sie sich einen Eindruck von der schönen Atmosphäre vor Ort – hier in unserer Bildergalerie.

An der Gegendemonstration, zu der mehrere Gewerkschaften, linke Parteien und Organisationen zusammen mit linksradikalen Gruppen aufgerufen hatten, beteiligten sich nach Polizeiangaben unter 500 Leute, von denen ca. 200 vergeblich versuchten, unsere Veranstaltung zu stören. Die Stuttgarter Polizei hatte die teilweise aggressiven linken Störer über den gesamten Zeitraum – wie gewohnt – hundertprozentig im Griff. Zu keinem Zeitpunkt bestand auch nur die geringste Gefahr für unsere Teilnehmer. Mein besonderer Dank gilt deshalb wieder der Stuttgarter Polizei. In Medienberichten der Stuttgarter Nachrichten und des Internetportals MEDRUM war im Vorfeld unserer Demo behauptet worden, die Polizei befürchte Ausschreitungen. Auf meine verwunderte Nachfrage heute hat die Polizei-Einsatzleitung diese Medien-Aussage als falsch zurückgewiesen.

Mehr als 2.400 Demonstranten kamen am 21.3.2015 zur DEMO FÜR ALLE nach Stuttgart.

Mehr als 2.400 Demonstranten kamen am 21.3.2015 zur DEMO FÜR ALLE nach Stuttgart.

Die Demo stieß erneut auf reges Interesse bei den Medien. Der SWR berichtete am Abend im ersten Beitrag der Landesschau sachlich und ausgewogen von unserer Veranstaltung. Zahlreiche Zeitungs- und Online-Berichte in regionalen und überregionalen Medien finden Sie hier.

Live-Musik mit Saxophon und Klavier stimmte die Demonstranten auf unsere Kundgebung ein. Erste Rednerin war Subashini Tikiribanda (Wipfler), die aus Sri Lanka stammt und seit sieben Jahren mit ihren drei Kindern und ihrem Mann in Karlsruhe lebt. Sie zeigte sich entsetzt und erschrocken über die Vorhaben der Landesregierung mit Bildungs- und Aktionsplan. Auch Aysa Aktas von der muslimischen MIHR-Foundation und Mutter einer Tochter kritisierte die Pläne scharf. Es sei nicht „Aufgabe der Schulbildung, kindliche Köpfe zur Infragestellung ihres vertrauten Familienbildes zu verleiten und sie somit zu verunsichern.“

Birgit Kelle: »Ich möchte von hier von diesem öffentlichen Platz aus einen Appell richten an die ganze CDU in Baden-Württemberg: Kommt endlich runter von eurem Sofa und geht raus ins Getümmel.«

Birgit Kelle: »Ich möchte von hier von diesem öffentlichen Platz aus einen Appell richten an die ganze CDU in Baden-Württemberg: Kommt endlich runter von eurem Sofa und geht raus ins Getümmel.«

Birgit Kelle sandte einen flammenden Appell an die Landes-CDU in Baden-Württemberg und forderte sie auf, endlich vorzugehen „gegen diese Ideologen und zwar im Landesparlament und auch auf der Straße.“ Die CDU solle endlich herunter kommen vom Sofa und hinausgehen ins Getümmel. Der Landesregierung rief sie zu: „Ihr könnt eure Pläne ausarbeiten und ihr könnt versuchen, uns Dinge zu verbieten und ihr könnt uns denunzieren für unsere Meinung, aber ich verspreche euch etwas: Unsere Kinder bekommt ihr nicht!“

Der Vorsitzende der CDL in Baden-Württemberg, Joseph Dichgans, kritisierte die einseitigen Toleranzbemühungen von grün-rot. Während sie die Interessen von LSBTTIQ-Gruppen vertrete, würde sie tatenlos zusehen, wie ein „Krankenkassen finanziertes System vorgeburtlicher Rasterfahndung nach Menschen mit Down-Syndrom aufgebaut wird, damit ausreichend Gelegenheit besteht, sie noch im Mutterleib zu töten.“ Dies sei die „radikalste, die zornigste, die überhaupt schlimmste Form der Diskriminierung (…) Aber dazu schweigen sie.“

Die Kritik der DEMO FÜR ALLE richtete sich diesmal nicht nur gegen den Bildungsplan, sondern auch besonders gegen den in seinen jetzt bekannt gewordenen Maßnahmen noch weiter gehenden Aktionsplan der Landesregierung. In einem von mir verlesenen Grußwort rief der Vorsitzende der AfD Baden-Württemberg und MdEP Bernd Kölmel „alle freiheitlich gesinnten Blogger, Medienvertreter, Journalisten, Multiplikatoren, Vereine, Vereinigungen, Kirchen, religiöse und ethische Vereinigungen, Angehörige der verschiedenen Glaubensrichtungen und Religionen auf, sich diesem in seinem Ansatz totalitären Aktionsplan entgegenzustellen.“

192.000 Unterschriften gegen den Bildungsplan, die die grün-rote Regierung mit einem Unbegründung in den Mülleimer getreten hat.

192.000 Unterschriften gegen den Bildungsplan, die die grün-rote Regierung mit einem Unbegründung in den Mülleimer getreten hat.

Neben der Bühne hatten wir 192.000 Blatt Papier zu einem großen Turm aufgestapelt. Christoph Scharnweber vom EAK Heilbronn und Karl-Christian Hausmann von der Stuttgarter CDU warfen diese als Symbol für die 192.000 begründungslos abgelehnten Unterschriften der Petition gegen den Bildungsplan in die Mülltonne. Dieses Vorgehen der Landesregierung offenbare die ganze „Arroganz der Mächtigen und die Ignoranz der grün-roten Abgeordneten vor dem Willen der Bürger“, so Scharnweber. Und dies gelte auch für andere Bereiche. „Denn egal was der Bürger wollte (…) da wird am Volk und an der Mehrheit der betroffenen Bürger vorbei regiert.“

Die Präsidentin von La Manif Pour Tous, Ludovine de la Rochère, die zweite Hauptrednerin des Tages, berichtete vom französischen Widerstand gegen die Gender-Ideologie. Auch dort habe man Niederlagen einstecken müssen. Davon dürfe man sich aber nicht entmutigen lassen. „Man muss weiter machen, koste es was es wolle. Ich weiß, dass Sie recht viele Unterschriften für eine Petition gesammelt haben und, dass diese Petition abgelehnt wurde. Auch wir sammelten 700.000 Unterschriften in Frankreich für eine Petition – und sie wurde auch abgelehnt. Doch ein Jahr später hat die französische Justiz die Ablehnungsentscheidung annulliert: Die Justiz hat anerkannt, dass unsere Petition behandelt werden muss.“

Heinz Veigel, der 35 Jahre als Realschullehrer im Schuldienst in Baden-Württemberg stand und sich jetzt im Verein Zukunft-Verantwortung-Lernen engagiert, der aus der Petitionsgruppe gegen den Bildungsplan hervorgegangen ist, rief die Menschen auf, jetzt aufzustehen gegen die „ideologische Unterwanderung des demokratischen Rechtsstaates (…) und für einen Bildungsplan, der Kindern und Jugendlichen dient – nicht aparten Sonder-Interessen einiger Lobbyisten“.

Hunderte rosa und blaue Luftballon steigen vor dem Staatstheater in den Stuttgarter Himmel.

Hunderte rosa und blaue Luftballon steigen vor dem Staatstheater in den Stuttgarter Himmel.

Im Anschluß an die Kundgebung zogen wir in einem langen Zug vom Schillerplatz zum Staatstheater, wo wir nach einem Grußwort der niedersächsischen Initiative Eltern21 wieder hunderte rosa und blaue Luftballons in den Himmel steigen ließen. Ulrike Walker von der Schweizer Volksinitiative zum Schutz vor Sexualisierung im Kindergarten und Primarschule warnte auf der Abschlußkundgebung noch einmal eindringlich vor den Gefahren der Gender-Ideologie, diese dürfe sich nicht durchsetzen. Sie verkündete siegesgewiß: „Die Lüge gewinnt vielleicht den Sprint, aber die Wahrheit den Marathon.“

Grußworte von Dr. Christian Spaemann (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) und Dagmar Neubronner (Publizistin und Therapeutin), die wir aus Zeitgründen nicht mehr vorlesen konnten sowie die Grußworte von Dr. Horst Schetelig (Verantwortung für die Familie) und Bernd Kölmel und die Videos aller Reden finden Sie hier.

Auf der Demo haben wir einen Aufklärungsflyer über den Maßnahmenkatalog zum geplanten Aktionsplans verteilt. Die Nachfrage war riesig. Sie können ihn hier herunterladen oder unter Angabe Ihrer Adresse und der gewünschten Stückzahl bei uns bestellen: kontakt@familien-schutz.de.

Allen Rednern, Mitstreitern, Unterstützern, Helfern, Ordnern und Mitdemonstranten von ganzem Herzen DANKE für diese wunderbare und wichtige Demonstration – Sie waren großartig!

10 Kommentare zu “„Unsere Kinder bekommt ihr nicht!“ – 2.400 demonstrierten in Stuttgart für Ehe und Familie

  1. Danke allen engagierten Menschen, die sich insbesondere für das Wohl der Kinder und somit für die Zukunft unserer Gesellschaft und gegen den Plan eines Zerstörungswerkes ungeheuerlichen Ausmasses einsetzen.

    Ich bin überzeugt, die brandgefährliche Ideologie des Genderismus, die sich hinter den Masken von Toleranz und Gleichstellung geschickt verbirgt, ist in der Tat mit der feurigen Kraft eines Sprinters ausgestattet, hat aber im Marathon keine Chance. Zu offensichtlich ist deren Verleugnung der Wirklichkeit und Ablehnung der Realität der Polaritäten, welche wir in der Natur, und so auch in der Natur des Menschen, vorfinden. Es ist undenkbar, dass es eine Gesellschaft geben könnte, die so verdreht und verdummt ist, dass die Kinder nur „Elder“ zu Vater und Mutter sagen werden (dürfen), anstatt „Mama“ und „Papa“.

    Die Frage ist nicht, ob der Genderismus scheitert, sondern wann. Gegen die Realitäten und Natur des Menschen wird sich nichts, was der Mensch tut, auf Dauer behaupten. Wohl aber findet Wahn zeitweilig kürzer oder länger statt und fordert Opfer. Dies war und ist so und wird immer so bleiben. Die Frage ist, ob man mit Einsicht vermeidet, zur Vernunft kommt oder gebracht wird – oder ob man am Ende durch ein katastrophisches Aufwachen als Folge der Verleugnung der Natur und/oder Realität zur Einsicht kommt.

    Bis es soweit ist, kann eine totalitäre Ideologie, die mit sexueller Verwahrlosung arbeitet und diese zu einem Leitbild erhebt sowie den Geborgenheitsrahmen von Familie, Ehe und Treue abbaut und diffamiert (die also das Geborgenheitsbedürfnis mit Sexualisierung kompensieren will) insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sowie in dem Gefüge von echter Toleranz, Respekt und Zusammenhalt immensen Schaden anrichten.

    Sicherlich haben wir schon da oder dort den Spruch gehört: „Damit das Böse gewinnt, reicht es, wenn die Guten nichts tun!“ Dieser sollte heute mehr denn je verinnerlicht werden und uns zum Handeln veranlassen. Die Bösen (vielleicht oft nicht bewusst solche seiend, aber dem Traum eines „guten“ wahnhaften Zieles erliegend – wie es eben immer so ist), als kleine Minderheit geschickt aus Hinterzimmern heraus agierend, und deren Anliegen, ihre wahren Ziele mit scheinbarer Toleranz, Vielfalt und Gleichstellung verbrämend, sehen wir jetzt immer deutlicher.

    Wo sind all die Guten, die sich wirklich für Buntheit, Toleranz, Vielfalt und echte Gleichstellung, auch gegenüber dem Erfolgsmodell Familie (das nichts „veraltetes“, sondern ein Grundelement menschlicher Beziehung ist) einsetzen? Es sind bestimmt nicht nur 2400! Wenn man morgen nicht verfolgt werden und seine Meinung nicht völlig unterdrückt haben will, wenn auch morgen noch die Kinder wenigstens im Schulbereich unbedrängt von viel zu früher und in eine falsche Richtung laufende Sexualisierung und frei in ihrer Wahl sein sollen (die meisten wünschen sich gelingende Familie), so muss man heute anfangen, etwas zu tun!

    Tun wir etwas!

    Herzlichst verbunden,

    A. W. Arndt

  2. Wir waren am Samstag zusammen mit einem Gast aus Pakistan auf der Demo für alle. Es ist sehr interessant zu sehen, wie ein Mensch aus diesem Kulturkreis die Demo wahrnimmt. Zum einen läßt sich kaum erklären, wogegen wir demonstrieren, ohne ein Kopfschütteln zu bekommen. Genderthesen sind so absurd, dass man einem normal denkenden Menschen, der noch nie davon gehört hat, kaum verständlich machen kann, dass es Menschen gibt, die solche Thesen ernsthaft vertreten. 60 Geschlechter? Gendertoiletten? Sexpielzeug im Kindergarten? Zum andern sind die Forderungen der Demo nach der Bewahrung des Elternrechts so selbstverständlich für einen Pakistani, wie es selbstverständlich ist, dass Wasser naß, der Himmel blau und das Gras grün ist. Für mich bleibt die Erkenntnis, dass Europa mittlerweile offenbar in den Augen anderer Kulturen völlig degeneriert erscheinen muß.
    Ach und dann war da noch das bare Entsetzen darüber, dass soviele Polizisten die Demonstranten vor den Toleranten schützen mußten. Auch das ist für mich schwer zu erklären gewesen … Irgendwie ist die ganze Situation völlig absurd, wenn man sie mal durch die Brille eines anderen Kulturkreises betrachtet.

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  5. Witzig – mehr als 2400!!???

    Die offizielle Zahl der Polizei liegt bei fast 1000… 😀
    Die Gegendemonstranten waren leider bei offiziell 500- aber eins ist sicher bei der nächsten Demo bin ich auch bei den Gegendemonstranten. Leider gehöre ich zum arbeitenden Volk und hab Geld verdient um den Menschen die mich diskriminieren die Rente bezahlen zu können.

    • Die Zahl der Polizei kann nicht stimmen! Woher weiß ich das? Zum einen war ich selbst dabei. Auf meinen Fotos kann man – wenn man ernsthaft will – die Anzahl ohne weiteres überschlagen und wird auf jeden Fall (!) wesentlich mehr als 1000 Teilnehmer zählen. Warum die Polizie die Zahl massiv nach unten korrigiert – darüber läßt sich trefflich spekulieren …

  6. Nicht verschwiegen werden sollte, dass Gender Mainstreaming auch ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder ist. Zum Beispiel das Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig und die an sich höhere weibliche Depressionsneigung noch gesteigert werden. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung (infolge des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib) mit der Folge von Sprach-, Lese- und Rechtschreibstörungen durch Fremdbetreuung.
    Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
    Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
    [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 5. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 (http://www.medrum.de/content/buchbestellung-vergewaltigung-der-menschlichen-identitaet) und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5 (http://www.medrum.de/content/wie-der-genderismus-krank-machen-kann)%5D

  7. Meine auch nicht…

  8. Alle die nicht dabei sein konnten können das hier zum großen Teil nachholen und die Videos weiter verbreiten: https://www.youtube.com/watch?v=AAS3J0ro_tw&list=PLYE3FxlSdO9VF6XPDxcxdXnykW87FQBwn

  9. Pingback: Stuttgart 21.3.: DEMO FÜR ALLE: Gegen Gender-Indoktrination und Schul-Pornografisierung | Kreidfeuer