Demo für Alle

Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Teilnehmerrekord DEMO FÜR ALLE: Mehr als 4.600 demonstrieren für Ehe und Familie in Stuttgart

21 Kommentare

In Stuttgart gingen heute über 4.600 Menschen für die Verteidigung der Ehe, für die Familie und den Schutz ihrer Kinder vor Sexualisierung und Gender-Indoktrination auf die Straße (zur Bildergalerie). Bereits zum fünften Mal hatte das Aktionsbündnis DEMO FÜR ALLE zum Protest aufgerufen. 

Die Kundgebung wurde von der Koordinatorin und Veranstalterin der Demo, Hedwig Beverfoerde, eröffnet. Christoph Scharnweber, Vorsitzender des EAK der CDU Heilbronn, der die Veranstaltung co-moderierte, heizte der grün-roten Landesregierung mit einer gereimten Rede ordentlich ein.

DEMO FÜR ALLE am 21.6.2015 in Stuttgart

Die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Dörflinger und Thomas Bareiß verurteilten in ihrem Grußwort das Ansinnen der grün-roten Landesregierung, den Menschen vorschreiben zu wollen, „wie wir zu leben und wie wir unsere Kinder zu erziehen haben.“ Auch die sog. „Ehe für Alle“, die anlässlich der aktuellen Debatte erstmals ebenfalls im Zentrum der Demo stand, kritisierten die beiden und machten deutlich, daß es hierbei „im Kern nicht um Gleichstellung geht, sondern am Ende des Tages um die Abschaffung der Ehe.“

Jérôme Brunet von der französischen Protestbewegung La Manif Pour Tous beschrieb in seiner Rede die Entwicklungen zum Gesetz der „Ehe für alle“ in Frankreich und rief den Menschen in Stuttgart zu: „Lassen Sie nicht zu, dass hier eine Entwicklung losgetreten wird, die teuflische Folgen haben kann!“

Dr. Thomas Jahn vom konservativen Aufbruch der CSU, der seit kurzem neuer Bündnispartner der DEMO FÜR ALLE ist,  nahm in seiner Rede vor allem die Bildungsplanreform der Landesregierung ins Visier: „Wir dürfen nicht zulassen, dass diese grün-rote Regierung Kinder ideologisch für irgendwelche verrückten Gender-Experimente missbraucht.“

Dr. Malte Kaufmann (MIT der CDU Rhein-Neckar)

Dr. Malte Kaufmann, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung der CDU Rhein-Neckar(ebenfalls neu im Bündnis der DFA) rief die verantwortlichen Politiker dazu auf, „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ zu streichen und „stattdessen der Ehe zwischen Mann und Frau den ihr gebührenden verfassungsmäßigen Rang und Schutz einzuräumen.“ Ins gleiche Horn stieß Lukas Kuhs, Leiter vom Landesfachausschuß Familie und Demographie der AfD BW, der in seiner Rede den besonderen Wert von Ehe und Familie für die Gesellschaft unterstrich.

Die 19jährige Lehramtsstudentin Hedwig Hageböck und ihre Freundin Franziska Rüsch machten in ihrem Beitrag deutlich, daß es mit ihnen keine Indoktrination in der Schule geben werde: „Wir sind eine tolerante Generation. Aber eine Gehirnwäsche, wie der Bildungsplan sie von uns fordert, werden wir niemals akzeptieren!“

Mit Blick auf die Debatte um das Gender Mainstreaming drückte Weihbischof Thomas Maria Renz von der Diözese Rottenburg-Stuttgart in seinem Grußwort die Hoffnung aus, dass „die „Demo für alle“ einen entscheidenden Anstoß geben kann für diesen dringend erforderlichen fairen, offenen, wissenschaftlichen, unvoreingenommenen und respektvollen Diskurs“.

Weitere Reden kamen von Heinz Veigel, Sprecher des aus der Petitionsinitiative um Gabriel Stängle hervorgegangenen Vereins Zukunft-Verantwortung-Leben e.V. und der Bundesvorsitzenden des neugegründeten Bündnis C, Karin Heepen.

Hedwig Bevefoerde (DEMO FÜR ALLE)

Im Anschluß an die Kundgebung zogen die 4.603 Teilnehmer in einem endlos langen Zug zum Staatstheater, wo Beverfoerde den Startschuß gab, hunderte rosa und blauer Luftballons mit einem Appell an die Landesregierung in den Stuttgarter Himmel steigen zu lassen. In ihrer Abschlußrede drückte Beverfoerde ihre Zuversicht aus, daß von Stuttgart eine Welle ausgehen wird über ganz Deutschland, die Ehe zu verteidigen, als das, was sie immer war: der Lebensbund zwischen Mann und Frau. „Wir kommen wieder“ verkündeten am Schluß die Demonstranten. Am 11. Oktober wollen sie wieder in Stuttgart protestieren.

21 Kommentare zu “Teilnehmerrekord DEMO FÜR ALLE: Mehr als 4.600 demonstrieren für Ehe und Familie in Stuttgart

  1. Sehr geehrter Blaubeerbaum,
    Ich kann ihre Argumentation zwar nachvollziehen, aber nicht teilen. Meiner Meinungsbildung ist hauptsächlich durch die Beschäftigung mit der Zeitgeschichte zu verstehen. Mir ist durchaus bewusst, welche Strategien die extremen Rechten und Linken verfolgen um ihre Ziele in der Gesellschaft durchzusetzen.

    Die ethischen Ansätze der Rechten Szena an der Demo für alle ist ein deutschnationaler Hintergrund, der durch die Rassenlehre lehrt, dass sich der edle und stärkere Mensch durchsetzt. Aus diesem entspringt eine Wertedefinition die eine Schnittmenge mit der christlichen Wertedefinition bildet.

    Die christliche Wertedefinition, geht von einem Gott als Schöpfer aus, dem der Mensch verantwortlich ist. Die Ordnungen und Regeln die sich davon ableiten, sind für den Menschen lebensfördernd. So sehen es zumindest die Christen mit evangelikalem pietistischem Hintergrund.
    Die ev. Kirche sieht das durch die historisch – kritische Auslegung etwas anders. Ebenso die kath. Kirche. Der konservative sieht dies ähnlich wie die evangelikalen Kreise wie die Äußerung von Papst Franziskus zur Ehe. Liberale Katholiken die dem historischen – kritischen Flügel der Kirchen angehören, sehen dies anders.

    Es ist vielen Christen bei der Demo für alle, diese Schnittmenge nicht bewusst. Dazu kenn ich diese Szene zu gut.

    In der Geschichte gab es diese unheilvolle Verbindung des deutschnationalen und der kirchlichen Richtung unter der Bezeichnung deutsche Christen.

    Deshalb will ich an diesem Punkt aufklären und sensibilisieren. Damit die Christen diesen Hintergrund wahrnehmen und dann entschieden, ob sie auf dem Demo für alle Teilnehmen.

    Auch in Bezug der Diskussion mit den Anhängern des Regenbogens, wäre es sehr wünschenswert, diese strikte Trennung zu vollziehen. Damit ist Ihnen ein Argumentationspunkt genommen.

    So lobenswert die Distanzierung der Veranstalter auf Facebook ist, die ich vor 2 Tagen entdeckt hatte, finde ich, sie müsste durch Taten bestätigt werden. Was nur begrenzt der Fall ist. Meine Forderungen sind bekannt.

    Richtungen die die Demokratie unterwandern und zerstören wollen, haben für mich kein Recht auf Toleranz.

    Ich war gestern mit den Freunden zusammen, mit denen ich auf der Demo war. Sie konnten meine Argumentation nachvollziehen. Aus Sie haben beschlossen, die Demo für alle nicht mehr zu unterstützen, wenn keine klarere Trennung erfolgt.

    Zum Beitrag des SWR, kam bei uns gestern ein Artikel in den Stuttgarter Nachrichten, dass die Vorwürfe nach Prüfung, durchaus einen berechtigten Grund haben. Auch wenn sie übertrieben dargestellt wurden. Ich finde auch, daß nicht objektiv berichtet wurde.

    Ich halte eine Sensibilisierung in diesem Punkt schon für notwendig.
    Deshalb werde ich die evangelikalen Christlichen Werke kontaktieren, damit diese in ihren Blättern dazu Leitartikel verfassen.

  2. @ Ralf Schönberger, 23. Juni 2015 um 12:51

    Werter Herr Schönberger,
    das Erfrischende an „Demo für alle“ ist aus meiner Sicht deren Ursprünglichkeit, die gezeigte positive Energie und Freude beim Beschreiten ihres Protestweges, ihre Liebe zur Familie und insbesondere des Kinderwohls . Diese Freude steckt an und überzeugt mich, beim nächsten Mal auch teil zu nehmen! Ich nehme mir die Freiheit, obwohl ich nicht aus dem „Ländle“ komme, wie Sie schreiben, auch nicht aus dem Osten! „Erbarmen, ich bin ein Hesse, die Hesse kommen!“

    Es gehört zu meinem Verständnis des politschen Erwachsenseins, dass jegliche gesellschaftliche Aktion unvermeidlich auch von „Trittbrettfahrer“ bestiegen wird! Das ist im demokratischen Konsens einfach unvermeidlich. „Wo viel Licht ist, ist auch Schatten“, „Nur wer arbeitet, macht Fehler“, sagt schon der Volksmund.

    Ein Orga-Team muß sicherlich auf größtmögliche Neutralität bedacht sein. Aber alle Eventualitäten in Rechnung zu stellen, wirklich alle Zustiegsmöglichkeiten fremder Interessen ausschließen zu wollen, so wie Sie dies anführen oder wie es der SWF in seiner verfälschenden Kommentarbegleitung sehr manipulativ seinen Hörern zu verkaufen gedacht, würde eine jeglich Aktivität hin zur Straße ausschließen. Es würde die Demonstrationskultur unserer Demokratie lähmen, geradezu auf Null herunter schrauben. Es würde jegliche Originalität und Spontanität verbannen!! Im Übrigen denke ich, dass auch ein „Rechter“ Mensch und mein „Nächster“ ist, dass auch ihm das Recht nicht vorenthalten werden darf, gegen diesen Irrsinn der Kinderindoktrination auf die Straße zu gehen. Diese Übervorsichtigkeit welche ich in Ihrem Post zu erkennen vermag, zeigt mir, wie diese grünroten Meinungsterroristen es schon geschafft haben über die „Political Correctness (PC)“ unsere Hirne zu vernebeln, denn, wir zensieren uns wirklich schon selbst!! Ein Neusprech von PC ist „Phobie“. Ich möchte diesen Begriff einmal aufnehmen indem ich in Ihren Ausführungen schon so etwas wie eine „Rechtsphobie“ der vorauseilenden PC erkenne!

    Sie schreiben: „Es haben sich Personen aus rechtem Hintergrund auf der Demo aufgehalten, wenn man einen Blick dafür hat, sieht man sie.“ Das dies so ist, mag auch ich nicht, insbesondere unter o.a. Hinweis ausschließen. Sie mögen sicherlich einen „besonders sensiblen Blick“ hierfür haben. Aber lassen Sie mich eine Begebenheit eines Bekannten erzählen, der an einer PEGIDA als Ordner teilgenommen hat:

    „Da tauchte plötzlich eine Gruppierung rechtsradikal anzuschauender Jugendlicher in der Demo auf. Ich sprach die an, während plötzlich ein anderer Zugteilnehmer einer dieser Kandidaten aus seinem Heimatdorf erkannte. Dieser konnte ihn klar der heimatlichen Antifa zuordnen. So angesprochen verließen die Jugendlichen fluchtartig das Feld.“

    Ihnen dürfte auch jener RTL-Reporter in Erinnerung sein, der in so einen Demo-Zug ein radikal ausländerfeindliches Interview gegenüber einem ZDF-Journalisten gab, dann aufflog und von RTL entlassen wurde. Ich meine halt nur, Vorsicht mit solchen vermeintlichen Klassifizierungen. Ihren besonderen Blick will ich Ihnen da keinesfalls absprechen!

    „Demo für alle“ hat ein ehrenwertes Ziel, dem ich mich voll anschließen kann! Wenn sich da mal ein paar Rechte runter mogeln, was soll die Aufregung? Bei Links sagt doch auch keiner mehr was? Die dürfen ganze Stadtteile flach legen und werden durch Schwesig noch bezuschusst! Ich freue mich, dass „Demo für alle lebt“! 4600 Teilnehmer zeigt mir doch, dass sie auf dem richtigen Kurs liegen! „Demo für alle“, Ihr tragt den Geist der Hoffnung in Euch! Lasst bitte nicht nach!

  3. Ein kleines Schmankerl, aus meinem Lieblingsblog von Nicolaus Fest. Nicolaus FEST war bei der Bild am Sonntag stellv. Chefredakteur. Er versteht es wunderbar mit drei vier Sätzen zu sagen, wofür andere drei Bücher schreiben müsste. Einfach köstlich fand ich diesen Post hier auf seinem Blog, den ich „Demo für alle“ nicht vorenthalten möchte.
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    Nicolaus FEST:

    Ein Vater aus dem links-grünen Milieu wird zur Schule gerufen, sein 17jähriger Sohn habe sich mehrfach rabiat schwulenfeindlich geäußert. Im Gespräch mit Vater und Direktor denkt der Bube allerdings nicht daran, zurückzustecken. Er fände Schwule widerlich, jedes Entgegenkommen sei auch gesellschaftspolitisch verkehrt. Was Vater und Direktor für Toleranz hielten, sei moralische Standpunktlosigkeit; auch die Bewahrung der Schöpfung, ein Lieblingsthema des Vaters, sei mit Homosexuellen schon logisch nicht zu meistern. Der Vater ist betrübt und konsterniert. Zeitenwandel: Früher konnte man Eltern mit dem Bekenntnis zur Homosexualität schockieren, heute mit dem zur Homophobie.

  4. @Ralf Schönberger
    Es sollte das Selbstverständnis einer jeder Bürgerbewegung, welche ihre Forderungen auf die Straße trägt, sein, ihre politischen Forderungen in die Parteien hinein zu tragen. Wir leben nicht in einem luftleeren Raum. Politische Parteien gehören zu unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Politisch Parteien, die sich für unsere Begehren sensibilisiert zeigen, dürfen wir nicht ausschließen, sondern müssen wir mit nehmen!! Sie gehören dazu, unsere Demokratie lebt mit Ihnen. Und wir arbeiten mit unseren Interessen über sie.

    Ich bin kein Anhänger der AfD, sympatisiere aber mit der Bürgerbewegung PEGIDA und kann Ihnen nur sagen, sind Sie da mal etwas vorsichtig! Wie der Teufel das Weihwasser fürchten unsere Politiker und Medien eine sachliche Auseinandersetzung mit dieser Bewegung, genau wie sie hier „Demo für alle“ mit gutem Grund fürchtet! Sie würden sich nämlich wundern, was da wirklich an programmatischen Punkten seitens dieser Bürgerbewegung gefordert wird. Doch es geht dort wie auch hier nach dem gleichen Raster: Alles was nicht dem Political Correctness entspricht, also wer nicht das Orwellsche Neusprech „Bunt“, „Vielfalt“, „Bereicherung“, „Toleranz“ ff benutzt, ist damit als Nazi schon gebrandtmarkt! Diesen faschistisch zu nenneden Mechanismus erfährt auch „demo für alle“! Der Weg in den Faschismus, in die totalitäre Diktatur führt geradewegs über das System nicht mehr die andere Meinung als Diskurs zu respektieren, sondern den Andersdenkenden zu katalogisieren, ihn zu brandmarken und hinfort der Denunziation frei zu geben. 1933 wiederholt sich in unseren Tagen!

    Hier muß ich mich nochmals auf den hervorragenden Beitrag von Frau Kelle beziehen: Was ist dies für eine Demokratie geworden, bzw. was ist von dieser Demokratie noch übrig geblieben, wenn schon gutmeinende Eltern in die Nazi-Ecke geschoben werden und von hunderten von Polzisten geschützt werden müssen???

    Die gleiche grüne Intoleranz schafft es, sogar Euch als Bürgerbewegung auf einander zu hetzen! Das „demo für alle“ auf Straßen läuft, ist gut so. Aber es ist auf unseren Straßen auch für andere Gruppierungen Platz. Wir bewegen uns nämlich sehenden Auges in eine totalitäre DDR2.0. Nach Braun und Rot wird die Farbe diesmal wohl den Farbenbereich Grün belegen. Doch der Totalitarismus nimmt auch hier mit mächtigen Schritten wieder Gestalt an. Gender ist nur der Anfang dieses Weges!!!

    Und noch was: „Demo für alle“ halte ich für ein großartige Sache!!! Bitte, bitte, lauft weiter!

    • Sehr geehrter Blauberbaum,
      ich habe bei der Demo einige Punkte gefunden, die für mich nicht in Ordnung waren.

      Sie sollten sich bewusst sein, dass rechtextreme Gruppen sich immer wieder als „Trittbrettfahrer“ betätigen.

      Wenn die Kritik der Gegendemonstranten auch überzogen war, ist sie doch nicht unberechtigt.

      Deshalb habe ich eine klarere Distanzierung gefordert.

      An folgenden Beobachungen habe ich meine Anfragen:

      Es wurden Plakate gegen den Willen des Orgateams mit rechtem Hintergrund ausgerollt. Mit dien Gruppen waren die Organisatoren vorher im Gespräch. Ihnen wure nicht deutlich gemacht, dass sie unerwünscht sind.

      Warum kann ein AFD Funktionär von einem erhöhten Platz aus Schriften Verteilen?

      Warum kommen die Veranstalter aus Magdeburg und nicht aus dem Ländle?
      Ich kenne leider nicht den Background der Organisatoren, vielleicht können sie ihr persönliches Anliegen klar stellen.

      Der Osten ist der Urprung der Pegida Bewegung, war aber punktuell stark mit der AFD verbunden, in der sich Neonazis versucht haben breit zu machen.

      Es haben sich Personen aus rechtem Hintergrund auf der Demo aufgehalten, wenn man einen Blick dafür hat, sieht man sie.

      Die Mehrzahl der Teilnehmer hatte sicherlich einen christlichen Background.

      Eine kritische Begleitung kann kann auch hilfreich sein. Es würden sich sicher noch mehr Menschen bereit erklären auf die Straße zu gehen, wenn diese Punkte klar gestellt würden.

      Das Thema ist ein Politsches, aber noch viel mehr ein Gesellschaftliches. Viele Menschen durchschauen das Ganze nicht. Es schadet ja niemand wenn einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt. Vordergründig ist das auch so. Wir müssen die Menschen sensibilisieren, was es für Folgen hat, wenn ein Kind einer Leihmutter keine Identität hat oder von Ihr nichts weiß.

      Meine Kritik an den Parteien ist und bleibt, sie sehen nur die Wählerstimmen, und nicht die Gesamtverantwortung für das Volk, welche Sozialen Auswirkungen diese Politik in der nahen Zukunft hat. Hier ist Aufklärung dringend nötig.

      Die Beiträge von CDU war von einzelnen Privatmeinungen vertreten, nicht vom Vorstand. Vieleicht hat auch die politische Rede wie sie gelernt wird hier ihre Auswirkungen. Dass das ganze so negativ rüberkommt.

      Ich hab kein Problem wenn ein Gegendemostant sein Plakat ausrollt, wenn er dabei auch mal die Argumentation der anderen Seite hört. solange es friedlich bleibt und mit Achtung und Respekt voreinander gekennzeichnet ist. Das ist bei extremen rechten und linken Gruppen nicht der Fall.

      Ich habe mit Gegendemostanten gesprochen. Was auch gut war, obwohl die Zeit zu kurz war Argumente auszutauschen.

  5. Harald Glööckler, homosexueller Modedesigner:

    „Ich stehe zu meinen konservativen Ansichten: Ich finde es falsch, wenn zwei Männer oder zwei Frauen Kinder adoptieren. Ein Kind braucht einen Vater und eine Mutter, es braucht beide Pole in seinem Leben, deshalb werde ich niemals Kinder adoptieren.“

  6. Die Familienministerin läutet schon die nächste Runde ein, im Kampf gegen die Familien.
    Sie fordert dass Invitrofertilisation auch für unverheiratete Paare ermöglicht wird. Damit auch hier die Nachfrage
    nach Kindern befriedigt werden kann. Kinder als Ware.
    Das öffnet dann den Weg für die nächste Stufe: ein „Recht“ auf Kinder.
    Und danach kommt dann wohl die Forderung nach Freigabe der Leihmutterschaft.
    Die Homo- und Genderlobby wird niemals Ruhe geben, bis die Familie als solches zerstört ist.

  7. Vor einigen Tagen wurde in München eine Broschüre unter „Gender Mainstreaming , Kinderseelen werden gebrochen. Empörte Bürger wehren sich.“ ( Bereits über 500 000 Broschüren verteilt ). Herausgeber; Junge Freiheit, Berlin.
    Es ist erfreulich, dass diesem rotgrünen Treiben Widerstand entgegengesetzt wird.

  8. Leider musste ich heute feststellen, dass die FAZ nicht in der Lage war, 4600 Teilnehmer zu nennen, sondern lediglich von 2500 sprach … So eine Zahl hatten wir bei der Demo im März (2416). Auch von einer anderen Zeitung weiß ich, dass die genaue Zahl nicht genannt wurde. Wer beim letzten Mal dabei war, konnte feststellen, dass der gestrige Demonstrationszug doppelt so lange war wie derjenige des März. Erfreulich, dass Weihbischof Renz ein Grußwort geschickt hat!

  9. Wann wird es denn Demonstrationen in zentraler gelegenen Regionen Deutschlands geben?

  10. Ich war heute zum ersten Mal auf der Demo.
    Prinzipiell unterstütze ich das Anliegen, aber mich stören die Begleitumstände. Ich war skeptisch waren der Rednerliste und der Gesinnung einiger daran beteiligter Institutionen. Leider hat sich meine Skepsis bewahrheitet. Ich finde es nicht gut, dass Vertreter von Parteien in der Rednerliste stehen. Vor allem Vertreter der AFD. Da ist die Kritik der Gegendomostanten berechtigt. Ich halte es für sinnvoll, wenn diese Partei im Bündnis Demo gegen alle nicht mehr vertreten wäre. Ich fühle mich von den Parteien instrumentalisiert, den mir geht es um die Sache. Den Parteien geht es um Wähler. Vor allem sollte eine klare Abgrenzung zur AFD geschehen, das diese doch auch rechtsextreme Elemente in ihren Reihen hat. Und sie nicht in der Lage ist, sich deutlich davon abzugrenzen.
    Da reichen auch keine naiven Worte, sondern nur konkrete Handlungen. Die AFD schadet dem Bündnis. Es ist eine klare Abgrenzung zu nationalsozialistischen Tendenzen notwendig. Ich bin mir bewusst, dass diese Gruppen immer wieder versuchen werden auf diesen Zug aufzuspringen und für sich auszunutzen. Das ist nationalsozialistische Vorgehensweise.

    Leider kam es im Nationalsozialismus zur unglücklichen Verknüpfung von christlichen Werten und der nationalsozialistischen Ideologie. Da die ethischen Werte beider in einigen Punkten, was Ehe und Familie betrifft nah beeinander. Die Liebenzeller Mission ist gerade dabei, dieses Thema bei sich aufzuarbeiten. Deshalb bin ich in diesem Punkt sensibilisiert.

    Die Ideologie des Neomarxismus und die 68er Bewegung ist ein Resultat, dieser Schuld.

    Leider war der Beitrag der Rednerin zu diesem Punkt auf Grund Kürze der Zeit auch nicht ausführlich genug .

    Dies war auch die Meinung meiner Freude mit denen ich auf der Demo war. Grundsätzlich befürworte ich es, dass Parteipolitik herausgehalten wird. Die Wähler sind mündig genug um eine Wahlentscheidung zu treffen. Vielmehr ist es nötig auf den Demo´s Aufklärungsarbeit zu leisten. Das heißt für die Rednerliste, Soziologen, Pädagogen, Philosophen und Theologen zu finden, welche die Position sachlich und fachlich begründen können. Diese müssen den Menschen Instrumente an die Hand geben, damit sie in Ihrem Umfeld sachlich diskutieren können. Es fehlt an beiden Seiten an ausreichender Sach- und Fachkenntnis. Das habe ich bei der Diskussion mit Teilnehmern der Gegendemo festgestellt. Es wurde auf der Demo auch zu viele pauschale Aussagen getroffen, hier wünsche ich mir mehr Sachlichkeit und fachliche Kompetenz. Sollten in diesem Sinne keine Korrekturen erfolgen, kann ich das Anliegen in dieser Form nicht mehr unterstützen und ich muss mir andere Kommunikationswege suchen das berechtigte Anliegen zu begleiten.

    Störend finde ich auch das Aufputschen der Menge. Was der Auseinandersetzung in einer Sachlichkeit schadet. Zum Beispiel die Menge aufzufordern irgendwelche Rufe zu skandieren.

  11. Liebe Mitarbeiter des Organisationsteams!
    Liebe Frau von Beverfoerde!

    Ich danke Ihnen herzlich für Ihren Einsatz bei der gestrigen DEMO FÜR ALLE in Stuttgart!
    Es war eine großartige Veranstaltung und ein mutiges Zeichen, vorallem auch wegen der vielen jungen Eltern und Jugendlichen unter den Teilnehmern!
    Johanna Baier

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  15. Das wir längst in DDR2.0 über Political Correctness angekommen sind, wird aus dem guten Redebeitrag von Frau Kelle ersichtlich. Was ist aus diesem Land und seiner ehemals hoch entwickelten Toleranz geworden, wenn Eltern für das natürlich Recht an ihren Kindern auf die Straße gehen und dafür von hunderten von Polizisten geschützt werden müssen!

    Wir hatten die Braunen in Großdeutschland. Wir hatten die Roten im Osten. Und die neue Farbe der Indoktrination wird wohl von grün besetzt werden. Auffallend ähnlich ist allen Dreien des Farbenspektrums das gemeinsame Wissen im Besitze der Wahrheit zu sein, diese Wahrheit in die Köpfe der Kleinsten hinein zu brennen und die andere Meinung, welche ihrer Wahrheit entgegen steht, zu denunzieren und zu unterdrücken. Wir müssen wieder zurück finden, zu unserer fdGO. Demo für alle hat heute einen wichtigen Schritt gesetzt!

  16. Hat dies auf infobewe's Blog rebloggt und kommentierte:
    Dieser Bericht spiegelt einen schönen Querschnitt der Redebeiträge wieder. Und die ganze rechtsradikale, naziverseuchte, intolerante, homophobe Hetze gegen Andersdenkende? Einfach verschwiegen? Nein❗ Es gab sie nicht!
    Da wird den grünen und linken Demagogen nichts anderes übrigblieben, als mit Lügen, Behauptungen und Unterstellungen zu reagieren. Aber so langsam aber sicher wird das empörte Betroffenheitsgeheule langweilig. Ein Hoch auf die Werte der BaWü-Verfassung. Die rote Karte für die Grünen und die grüne Jugend, welche jeden Gottesbezug aus Verfassung und Gesellschaft eliminieren wollen.

  17. Frau Heepen hat einen sehr bedeutenden redebeitrag gegeben, der in idea-spekrtum wiedergegeben wurde wie folgt:
    „Gesinnungsdiktatur wie früher in der DDR
    Die Vorsitzende der christlichen Kleinpartei „Bündnis C“, Karin Heepen (Erfurt), nannte das Vorgehen der Landesregierung Gesinnungsdiktatur, wie sie in der früheren DDR praktiziert worden sei. Es gehöre zum Programm totalitärer Systeme, so früh wie möglich nach den Kindern zu greifen und zu versuchen, die Autorität der Eltern auszuschalten. Andersdenkende würden diffamiert sowie Meinungs-, Gewissens- und Religionsfreiheit beschnitten. Kinder brauchten keinen Unterricht über alle möglichen Formen von Sexualität, sondern heile Familien. Die Jugend sollte in Ehrfurcht vor Gott erzogen werden und nicht in Ehrfurcht vor einer Gender-Lobby.“
    Das hat mich tief bewegt und ich spreche den Organisatoren (hier sind implizit m/w gemeint) meinen tiefen Dank aus, dass diese Demo für Alle ein fester Bestandteil gelebter Demokratie geworden ist. Weite so! Bis zum 11.Oktober (so Gott will, und wir leben).