Demo für Alle

Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

5.350 protestieren für Ehe und Familie in Stuttgart

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Eine großartige DEMO FÜR ALLE liegt hinter uns. Tausende Menschen sind unserem Aufruf gefolgt, in Stuttgart für Ehe und Familie ein starkes Zeichen zu setzen. Nach unserer Auftaktkundgebung bei herrlichem Sonnenschein auf dem Schillerplatz zogen wir in einem beeindruckenden Demonstrationszug mit 5.350 Demonstranten zum Stuttgarter Staatstheater. Zum Abschluß ließen die vielen kleinen und großen Kinder unter den Demonstranten blaue und rosa Luftballons steigen, um ihren Protest sinnbildlich an die politisch Verantwortlichen nach oben zu senden. Tolle Fotos der Demo finden Sie hier.

Rund 500 linke Gegner versuchten, unsere Veranstaltung mit Trillerpfeifen, Gekreische und Konfetti zu stören – erfolglos. Die Stuttgarter Polizei hatte die Lage und die teils recht aggressiven Gegendemonstranten wie gewohnt bestes im Griff.

IMG_0043Nach der musikalischen Eröffnung der Kundgebung durch den Hip-Hopper fil_da_elephant dankte Christoph Scharnweber als Vertreter der Petitionsinitiative »Zukunft-Verantwortung-Lernen« den Demonstranten »für ihren engagierten Einsatz und Protest«, die maßgeblich zur Entschärfung des kürzlich veröffentlichten Bildungsplans beigetragen haben. Die Gefahr sei aber noch lange  nicht gebannt, so Scharnweber, wie ein Blick in den vor wenigen Monaten beschlossenen Aktionsplan der Landesregierung zeige. Ins gleiche Horn stießen Vertreter der Schülerunion Ludwigsburg, die in ihrem Grußwort betonten, daß es wichtig sei, auch »weiterhin auf die Straße zu gehen, da wir Bildungsminister Stoch klar machen wollen, dass er unter Beobachtung steht.« Denn der Aktionsplan enthalte noch viel gravierendere Forderungen als der Bildungsplan.

Die Publizistin Gabriele Kuby rief in ihrer aufrüttelnden Rede die Demonstranten dazu auf, weiterzumachen und »keine Ruhe zu geben, denn es geht um unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder.« Sie erinnerte daran, daß jetzt jeden Tag 10.000 Menschen aus islamische Kulturen in unser Land kommen und allein 200.000 Migrantenkinder dieses Jahr in unser Schulsystem integriert werden müssen, deren Schamgefühl durch explizite Darstellungen sexueller Vorgänge verletzt würde. Die Eltern dieser Kinder würden dies gewiss nicht hinnehmen.

Magda Czarnik von der polnischen Initiative »Stoppt Sexualisierung unserer Kinder!« berichtete von ihrer kurzfristig organisierten Demo gegen die Sexualisierungspläne in Polen Ende August, an der 15.000 Menschen teilgenommen hatten. Die polnische Regierung hat ihre Pläne daraufhin zurückgezogen. Czarnik warnte aber davor, sich jetzt entspannt zurückzulehnen. Denn schon drohe neue Gefahren Ungemach über die Veränderung der Schulbücher.

Der selbst homosexuell empfindende Marcelvon der Bruderschaft des Weges bezeichnete den »scheinbar so menschfreundlich daherkommenden Ansatz der Sexuellen Vielfalt« als »rein ideologisch und absolut unwissenschaftlich«. Dieser Ansatz verwirre Kinder und Jugendliche nachhaltig. Der Einsatz der »Landesregierung für „Sexuelle Vielfalt“ – egal ob im Bildungsplan oder im Aktionsplan – würde auch vielen homosexuell Empfindenden Unrecht tun.« Auch die frisch gewählte Bundessprecherin der Christen in der AfD, Anette Schultner, prangerte die gezielte Verwirrung und Zerstörung der Identität der Kinder mit deutlichen Worten an.

Auch dieses Mal gingen die Teilnehmer der DEMO FÜR ALLE für die Verteidigung der Ehe auf die Straße. David Bendels, Sprecher der Initiative »Konservativer Aufbruch! CSU-Basisbewegung für Werte und Freiheit« machte deutlich, wie wichtig dies sei. Die »Ehe zwischen Mann und Frau und die Familie sind die wichtigsten Grundlagen unseres Gesellschaftsmodells«, so Bendels. »Das Leitbild Vater, Mutter, Kind ist kein Auslaufmodell, sondern ganz im Gegenteil, unverzichtbarere Grundpfeiler für den Fortbestand unserer Gesellschaft und unseres Staates.« Auch Andreas Schumacher von der Jungen Alternative betonte, daß »die Ehe in ihrer im Grundgesetz verankerten Sonderstellung erhalten bleiben« muß.

IMG_0047Christian Steck, Kreisvorsitzender der Jungen Union Rems-Murr, stellte in seiner Rede klar, »dass es in allererster Linie Aufgabe der Eltern und der Familien ist, Kinder und Jugendliche altersgerecht über Sexualität aufzuklären und ihnen Grundwerte mit auf ihren Lebensweg zu geben.« Darauf verwies auch Amedeo Rossetti de Scander, der in Italien gegen die Genderisierung der Schulen aktiv ist. Dort waren zuletzt 1 Million Menschen auf die Straße gegangen, um das Vorrecht  der Eltern verteidigen, selbst über die Erziehung  ihrer Kinder entscheiden können. In Österreich bereite man ebenfalls Widerstand vor, da auch dort die Gender-Ideologie massiv in die Schulen dränge, berichtete Leni Kesselstatt von der Familienallianz in ihrer Rede.

Guillaume Got von der französischen Protestbewegung La Manif Pour Tous kritisierte in seiner Rede den wachsenden Einfluß internationaler Regelungen zum Gender Mainstreaming auf die nationale Gesetzgebung. Er rief die Menschen in Deutschland dazu auf, sich im Kampf gegen die Gender-Ideologen »gegenseitig zu unterstützen und unsere Kräfte zu bündeln.«

Unsere Demo hat sehr deutlich gemacht, daß wir im Kampf gegen die Gender-Ideologie voranschreiten. Immer mehr Bürger stehen dagegen auf. In vielen  europäischen Nachbarländern gehen Menschen zur Verteidigung von Ehe und Familie auf die Straße. Aber wir müssen noch viel mehr werden!  Das sind wir unseren Kindern schuldig.

8 Kommentare zu “5.350 protestieren für Ehe und Familie in Stuttgart

  1. Ich bedanke mich für den Beitrag von Ralf Schönberger und denke, dass ich da ähnlich empfinde.

    Zunächst möchte ich aber von zwei Erlebnisse nach Abschluss der eigentlichen Demo erzählen. Beides erlebten ich und ein Mitfahrer, der mit mir von Karlsruhe gekommen war, in der Zeit nach 17 Uhr am 11. Oktober.

    Wir suchten in der Fußgängerzone (Königstraße) nach dem richtigen Eingang zum Parkhaus, wo unser Auto abgestellt war, als eine tumultartige Szene mit vielleicht 2-3 Dutzend Personen in 2 gegnerischen Gruppen ausbrach. Für kurze Zeit (einige Schrecksekunden oder doch etwas mehr?) hatten wir den Eindruck, gleich gibt’s Krawall oder es fliegen Steine … wozu es dann doch nicht kam. Nachdem sich die Situation beruhigt hatte, machten wir einen Versuch, mit einigen Personen der einen Seite ins Gespräch zu kommen. Sie hatten der anderen Gruppe Parolen wie „Faschisten raus!“ zugerufen und waren offensichtlich aus dem Lager der „Gegendemonstranten“. Die Neigung, die ganze „Demo für alle“ als faschistisch zu pauschalisieren, kam im Gespräch deutlich zum Ausdruck. Ich frage mich aber, wieweit sich diese Einschätzung für einen (wohl doch sehr kleinen) teil der „Für alle“-Demonstranten zutreffen mag.

    Eine kurze Zeit später zog ein kleiner Trupp vermuteter Gegendemonstranten durch einen anderen Abschnitt der Fußgängerzone, Parolen rufend. Mir schien, sie würden zeigen, dass sie noch da sind, während ein Großteil der „Für alle“-Demonstranten abgereist sein dürfte. Spontan stellte ich mich diesem Trupp in den Weg – und wurde beiseite geschoben. Für die Zukunft frage ich mich, ob wir von „unserer“ Seite auf friedliche (!) Weise zeigen können, dass wir auch in dieser „Nachspielzeit“ die Straße nicht einfach den Gegendemonstranten überlassen.

    Nun aber zur Frage „Abgrenzung nach rechts“

    Vor über 30 Jahren nahm ich einmal als Student an einer der damaligen Demonstrationen für Abrüstung Teil. Nach meiner Erinnerung lautete das Losungswort aus der Bibel an dem Tag (oder war’s am Tag der Abrüstungsdemo im Jahr davor?) sinnigerweise: „Die Gemeinde werde inne, dass der Herr nicht durch Schwert oder Spieß hilft“ (im ursprünglichen Kontext von David zu Goliath gesagt). In der darauf folgenden Woche merkte ich anhand der entsprechenden Flugblätter, dass DKP-nahe Kreise (der DDR und SED nahe stehend) die Demoteilnehmer, also auch mich, für sich vereinnahmten. So war das von mir definitiv nicht gemeint!

    Genausowenig möchte ich mich im Zusammenhang mit „DemoFürAlle“ für Bestrebungen vereinnahmen lassen, die Positionen „rechts von der nach Links gerückten CDU“ im politischen Spektrum neun zu formieren. Mir liegen auch Themen wie der ökologische Fußabdruck der Menschheit, das Gelingen der Energiewende, Skandalen wie „Mogel-Diesel“ u.ä. entgegenzuwirken, auf dem Herzen. Im ökosozialien Bereich (nicht im Bereich Familienpolitik!) schaue ich eher nach grün-bis-links als nach rechts. Auch distanziere mich von allgemeinen Rundschlägen gegen links, oder Sprüchen wie „Will Kretschmann genauso enden wie Honecker“, wie ich sie auch bei der Demo beobachten konnte.

    Wenn Ralf Schönberger schreibt:
    „Da ich mich mit dem Rechtsextremismus und seinen Methoden intensiv beschäftigt habe, konnte ich diese Zusammenhänge herstellen.“
    dann macht mich das neugierig, und ich halte es keineswegs für „wirres Geschreibsel“

  2. Hm, Distanzierung von rechts… Mich stört insgesamt, dass das ganze oft einem Kampf gegen rot-grün gleichkommt, wo die Auseinandersetzung doch im Grunde überparteilich ist. Rot-grün sind doch soz, „nur“ diejenigen, die das Ganze auf die Spitze treiben. Was Ehe- und Familienfeindlichkeit oder zumindest Gleichgültigkeit angeht, so muss man doch auch CDU/CSU so einiges vor Augen halten. Die Ehe wird doch nicht nur durch die Homo-„Ehe“ relativiert, sondern schon die immer weitergehende rechtliche Gleichstellung von nicht-ehelichen Lebensgemeinschaften mit der Ehe schaden Letzterer (so z.B. Unterhaltsrecht). Familienministerien werden als Unterabteilungen des Arbeitsministerium verstanden bzw. als reines Frauen-/Gleichstellungsministerium. Erziehung zur Ehefähigkeit spielt in der Schule schon lange keine Rolle mehr – im Gegenteil: ist denn die „Aufklärung“: „Macht was ihr wollt, Hauptsache, ihr verhütet.“ nicht auch einer Art sexuelle Vielfalt (Beliebigkeit), die die einzig angemessene und echt verantwortungsvolle Umgebung für Geschlechtsverkehr, nämlich die Ehe, zur Seite drängt?
    Sprich: Die Bildungspläne und Akzeptanzpläne sind ja so gesehen nur die konsistente und logische Fortführung der letzten Jahrzehnte.. Es reicht nicht, die feuchten Träume der LGBBTIXYZ abzuwehren, sondern es muss eine echte Neuorientierung in Bezug auf Ehe und Familie erfolgen. Davon ist mir bei der Demo für alle viel zu wenig die Rede.

  3. Ralf Schönberger: Nur keine falsch verstandene Distanzierung zu denjenigen politischen Kräften, die auf der Seite der Christen und der Familie stehen! Die AfD und die CSU sind unsere mittlerweile leider einzigen Sprachrohre in der Politik! Wir christlichen Familien können ohne politischen Arm nicht bestehen, wir brauchen – ebenso wie es die linksgrünen Sozialisten schon seit Jahrzehnten uns erfolgreich vormachen! – politische Fürsprecher für uns christliche Familien Deutschlands! Diese politischen Fürsprecher sind genau die AfD und die CSU, von denen Sie sich unverständlicherweise distanzieren wollen! Die „Demo für alle“ ist eine parteiübergreifende, unabhängige Bürgerbewegung, das ist gut und richtig. Aber wir müssen unbedingt diejenigen Parteien unterstützen, die unsere Ideen von Familie und christlichen Werten in die Politik tragen und dort umsetzen! Derzeit ist das „nur“ die AfD und CSU, aber das reicht ja, die CSU regiert in Bayern und in der bundesweiten Regierungskoalition und macht immer wieder erfolgreich ihren Einfluss geltend, siehe Betreuungsgeld und Verbesserung des Asylrechts! Und die AfD arbeitet ebenfalls für die Familien und für christliche Werte in unserer Heimat. Sie haben also buchstäblich die Wahl! Die Verhältnisse für uns christliche Familien müssen friedlich und ohne Gewalt, dafür demokratisch-politisch erhalten/verbessert werden. Das ist die Aufgabe der Politik und diese müssen wir unterstützen, nicht uns von den guten Parteien, die für uns kämpfen, distanzieren! Außerdem verstehe ich nicht, was Sie für ein Problem mit „rechts“ haben? Da „linke Politik“ schlecht und unchristlich ist, weil sie gegen uns Christen und gegen unsere christlichen Familien agiert, ist das Gegenteil von „linker Politik“ logischerweise gut, und das Gegenstück zu links ist rechts. CSU und AfD sind demokratisch-rechtsstaatlich-legitimierte „rechte Parteien“ mit den besten politischen Ideen, die es momentan für die hiesigen Bevölkerung (einschließlich der legalen Ausländer) gibt. ich weiß nicht, was Sie für ein Ideologie-Problem mit gutem, demokratischem „Rechts“ haben!? Oder reden wir aneinander vorbei und Sie verwechseln die ganze Zeit „rechts“ mit „rechtsextrem“? Mit Rechtsextremismus und rechtsextremen Parteien hat die Demo-für-alle nichts zu tun, und so soll es auch bleiben! Grüße von einer multikulturellen multireligiösen guten rechten Familie, die sich einsetzt für den Erhalt unserer christlichen Heimat (bzw. Wahlheimat).

  4. Es ist unglaublich, dass wir wegen dieser Gender-Ideologie auf die Straßen gehen müssen, obwohl, so würde ich behaupten, der Großteil der Bevölkerung für die Ehe und Familie ist. Es tut so gut zu sehen, dass es noch sehr viele klar denkende Menschen in diesem Land gibt. Danke an alle die mitmachen.

  5. Die Stuttgarter Zeitung (online) schrieb einen falschen Fakt in ihrem Artikel über die Demo. Ich habe dort unten stehenden Kommentar gepostet – aber ich glaube kaum, dass dies was bringt: wer liest die vielen Kommentare denn? Deshalb die Frage, ob und wer noch mehr zur Richtigstellung unternehmen kann, denn der Passus wurde nicht geändert. So wie er dasteht, klingt es so, als sei der Gegenprotest harmlos – ist er aber eben nicht:
    „Außerdem wateten bei der Abschlusskundgebung vor dem Staatstheater einige Protestaktivisten durch den Eckensee, um Demo-Teilnehmer mit Schlamm und Algen zu bewerfen. In die Gefahr, getroffen zu werden, geriet durch die Entfernung aber niemand.“
    Kommentar:
    Algen: Falsch in dem Artikel ist, dass niemand in die Gefahr geriet, von den Algen-Würfen getroffen zu werden. Direkt vor mir wurde beispielsweise ein kleines Mädchen voll ins Gesicht getroffen, das auf den Schultern seines Vaters saß. Die Polizei sah dem Algen-Bombardement nicht nur zu, sondern war ihm selbst ohne Schutz ausgeliefert (wohl hatten sie Kappen mit Blende auf). Wegen den 5300 Demo-Teilnehmern vor dem Staatstheater konnte die Polizei aber auch keine größere Pufferzone schaffen (außer eines Streifens direkt am Eckensee), weil dafür zu wenig Platz war. Wenn die Gegendemonstranten riefen „Eure Kinder werden so wie wir“, kann man ihnen nur entgegenhalten: dieses kleine Mädchen bestimmt nicht! Und hoffentlich lassen auch die anderen in Zukunft demonstrierenden Menschen ihr Recht ohne sie ekelhaft anzugreifen! Denn dies wäre ja die rechte Erziehung zur Toleranz (wovon diese Gegendemonstranten keinen Schimmer haben, weil sie Toleranz nur für sich wollen, aber nicht für Andersdenkende – damit haben sie das Wesen der Toleranz egoistisch missverstanden!)! (Thomas Gentsch vor 1 Tag)

  6. Ich wollte meine Eindrücke von Sonntag hier mittteilen. Insgesamt fand ich die Demo im Ablauf positiv. Gerade die Beiträge im ersten Teil der Demo waren einfach gut sachlich und informativ. Ich wollte hier auch Marcel für seinen Mut und seine Offenheit danken. Auch fil_da_elephant was super, gerade auch ihr Textinhalt von ihrem Rap. Ihr Song hat das Zeug zum Ohrwurm. Gut fand ich auch die Distanzierung vom rechten Spektrum.
    Als Christ fand ich auch die theologischen Hinweise sehr hilfreich. Leider sind die großen Kirchen zum Thema Gender in weiten Teilen anderer Meinung. Das finde ich sehr schade.
    Die folgenden Zeilen schreibe ich um zu sensibilisieren:
    Ich erlebte ca. 45 min. vor der Demo, vor der Stiftskirche eine Person, die wie ein angestochener Eber auch die anmarschierenden Gegendemostranten zulief und diese Beschimpfte. Diese Person wurde von der Polizei zurückgedrängt. Ich vermute stark dass diese dem rechten Spektrum zugeordnet werden kann. Ca. 30 Minuten später als ich wieder aus der Stiftkirche kam, waren auf dem Vorplatz der Stiftskirche, außerhalb des Demonstrationsgeländes 3 Personen zu sehen. Von denen ich eine Person erkannte, die schon im Fernsehen zu sehen war und dem rechten Spektrum zugehörig erkannte. Bedenklich war, dass diese Personen über Funk (Knopf im Ohr) miteinander verbunden waren. Was für mich heißt, dass diese vereinzelten Attacken zentral gesteuert wurden.
    Da ich mich mit dem Rechtsextremismus und seinen Methoden intensiv beschäftigt habe, konnte ich diese Zusammenhänge herstellen.
    Dass diese Personengruppe sich nicht in die Demo wagte, ist unter anderem der ausdrücklichen Distanzierung zu verdanken.
    Deshalb ist die Teilnehmerzahl auch höher zu bewerten, da ich vermute, weniger Personen aus dem rechten Spektrum an der Demo beteiligt waren.
    Trotzdem wird von den Veranstaltern diese Gefahr noch nicht ernst genug genommen. Es ist noch eine gewisse Naivität vorhanden.

    In einem vorigen Beitrag hatte ich unter anderem auch die Distanzierung von der AFD gefordert, leider wurde dieser Partei wieder Redezeit eingeräumt. Der Beitrag zu den Hintergründen der Genderbewegung von Annette Schultner, war ohne Zweifel fundiert und die Frau hat sich mit diesem Thema beschäftigt. Aber wenn man ihren Beitrag mal intensiv Analysier, waren zum Beispiel in der Ausdrucksweise entsprechende Tendenzen sichtbar.
    Bei Andreas Schumacher war dies noch deutlicher, die polemisierende Sprache, oder ganz konkret die Anspielung das Steuergelder besser für die Familienförderung genutzt werden soll, statt für die Flüchtlingsproblematik. Ich habe die Rede leider nicht auf Video vorliegen. Dann könnte ich die 3 Punkte ganz konkret benennen wo rechtes Gedankengut verwendet wird. Vielleicht ist es den betreffenden Personen auch nicht bewusst.

    Ich möchte in diesem Zusammenhang auch noch auf die Reaktion der Zuhörer im Vergleich des Beitrages von Marcel und Andreas Schumacher hinweisen. An dieser sieht man den schmalen Grat auf der man wandert.
    Leider gibt es unter den Christen viele Personen die sich dieser Gefahr nicht bewusst sind. Verantwortliche haben auch die Aufgabe zu schützen.
    Da ich mich mit dem Thema Gender intensiv befasse, möchte ich noch zwei Beispiele nennen.
    Eines aus der Geschichte.
    Der Kulturprotestantismus hat unter anderem dazu beigetragen, dass sich der Nationalsozialismus entwickeln konnte. Da die Werte im Resultat, von Ehe und Familie sich in wesentlichen Teilen oberflächlich gesehen decken.
    Eines aus der Gegenwart:
    Im Zuge meiner Recherche zur Frankfurter Schule, bin ich auf ein Buch gestoßen, das von einem evangelischen Magazin eine positive Bewertung erhielt. Nach dem lesen der ersten 2 Seiten kam mir manches an Aussagen an Hand der Begrifflichkeit manches Suspekt vor. So habe ich zum Autor recherchiert. Dieser kam doch tatsächlich aus der rechten Szene.
    Das Buch habe ich als Versuch an jemand weitergegeben, das Christ ist, aber auch dem Durchschnitt des Evangelikalen Christen entspricht. Zwar hat diese Person das Buch erst zu ca. 2/3 gelesen. Aber der Person ist bis dato, dies noch nicht aufgefallen.
    Es ist also bei diesem Thema erhöhte Wachsamkeit notwendig. Da mir der Applaus bei Andreas Schumacher gezeigt hat, dass diese Gefahr durchaus relevant ist.
    Meine Hoffnung ist, dass mein Beitrag bringt die Leser dazu, selber über eigene Denkweisen zu reflektieren und eine erhöhte Wachsamkeit zu erreichen.

    • Ich erlebte ca. 45 min. vor der Demo, vor der Stiftskirche eine Person, die wie ein angestochener Eber auch die anmarschierenden Gegendemostranten zulief und diese Beschimpfte.

      Das war ein Verfassungsschützer

    • Was ist denn das für ein wirres Geschreibsel??
      Sie kennen offensichtlich nicht den Unterschied zwischen Rechts und Nationalsozialismus, außerdem wüßten Sie, daß die Erhaltung der Familie schon immer eine konservative/rechte politischen Forderung war.
      Rechts zu sein ist in Deutschland nicht verboten und auch nichts Schlimmes, es ist eine legitime politische Richtung.
      Und durch ein zur Schau gestelltes Distanzieren von Rechts werden Sie vom (rot-grünen) politischen Gegner keine Absolution bekommen, da irren Sie sich gewaltig.
      Tatsache ist, daß speziell die evangelische Kirche von den linksextremen 68er gezielt unterwandert wurde, genau wie die Grünen.
      In der ev. Kirche verbindet man gerne Bergpredigt mit Marx. Die ev. Kirche ist heute linksliberal, Luther würde im Grab rotieren, wüßter das. Die ev. Kirche braucht eine Reformation.