Demo für Alle

Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Foto: Hedwig Beverfoerde/privat

Halbherzige Antwort der Grünen-Fraktion auf Schreiben von DEMO FÜR ALLE – Ein Kommentar von Hedwig v. Beverfoerde

7 Kommentare

Die baden-württembergische Landtagsfraktion der Grünen hat heute auf unser Schreiben geantwortet. Anstelle einer Entschuldigung bei den Teilnehmern der DEMO FÜR ALLE am 28.Feb. in Stuttgart, verweist die Grünen-Fraktion darauf, sie hätten sich bereits am Sonntag über Twitter für ihren Fehler entschuldigt. Tatsächlich hatten sie dort bedauert, einer Fälschung aufgesessen zu sein. Für ihre Verunglimpfung unserer Demo-Teilnehmer hatten und haben die Grünen jedoch nach wie vor kein Wort des Bedauerns. 

Am Ende ihres Antwortschreibens erklären sie: „Selbstverständlich lehnen auch wir jede Form der Gewalt in der politischen Auseinandersetzung ab.“ Das klingt schön, ist aber angesichts der von uns beklagten Gewalttätigkeiten und Pöbeleien, die von zahlreichen Gegnern unserer Demo verübt worden sind, entschieden zu dünn. Wir sahen uns am Sonntag einer bedrohlichen Front von linken und bunten Gruppierungen aller Art gegenüber, zu denen neben der bekennend gewalttätigen Antifa auch Gruppen der Grünen gehörten. Bis heute hat sich weder die Fraktion der Grünen noch ihr Parteivorsitzender Winfried Kretschmann von der Antifa und sonstigen gewaltbereiten Anti-Demo-für-alle-Gruppen distanziert. Diese demonstrative Nähe zu Gewalttätern seitens einer demokratischen Partei ist in jedem Fall äußerst bedenklich, für eine Regierungspartei, die in Kürze erneut Regierungsverantwortung übernehmen will, ist es untragbar.

Hier das Antwortschreiben der grünen Landtagsfraktion im Wortlaut:

»Sehr geehrte Frau von Beverfoerde,

über den Twitter-Account unserer Fraktion haben wir auf das Bild eines anderen Nutzers verlinkt, ohne zu bemerken, dass es eine Montage ist. Als wir darauf aufmerksam gemacht wurden, haben wir unseren Tweet gelöscht, den Vorgang öffentlich und transparent gemacht und uns für diesen Fehler entschuldigt. Wir lernen daraus, Verweise kritischer zu prüfen. Wie wir ebenfalls noch am Sonntag auf Twitter öffentlich gemacht haben, halten wir Bildmontagen auch nicht für den richtigen Weg einer politischen Auseinandersetzung.

In weiteren Veröffentlichungen haben wir Stellung bezogen gegen Unterstellungen zu Inhalt und Zielen dieses Bildungsplans und des Aktionsplans für Akzeptanz für gleiche Rechte. Daher haben wir auf die vollständigen Originaltexte verlinkt, sodass sich jeder Nutzer selbst ein eigenes ungefiltertes Bild machen kann. Sie finden diese Texte unter http://www.bildungsplaene-bw.de/ bzw. unter http://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/menschen/offenheit-und-akzeptanz/aktionsplan-fuer-akzeptanz-gleiche-rechte/

Auch Verweise auf Zeitungs- und Rundfunkberichte oder Stellungnahmen anderer Organisationen wie dem Landesfrauenrat sowie die Teilnahme an Kundgebungen entsprechen dem Auftrag zur politischen Willensbildung, der sich aus Artikel 21 Grundgesetz ergibt.

Der Kreisverband Stuttgart von Bündnis 90/Die Grünen ist daher dem Bündnis Vielfalt für alle beigetreten. Dessen Prinzipien – „Wir wenden uns gegen jede Form von Diskriminierung, Menschenfeindlichkeit und Gewalt. Unsere PartnerInnen sind alle diejenigen, die unsere Ziele teilen und unterstützen sowie für eine weltoffene und vielfältige wie diskriminierungsfreie Gesellschaft stehen“ – beinhalten die Ablehnung jedweder Form von Gewalttaten. Selbstverständlich lehnen auch wir jede Form der Gewalt in der politischen Auseinandersetzung ab.

Mit freundlichen Grüßen
Berthold Frieß
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Berthold Frieß
Fraktionsgeschäftsführer
Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Straße 12
70173 Stuttgart

Telefon: 0711/2063681 – Telefax: 0711/2063660 – Mobil: 0162/2707433
Email: berthold.friess@gruene.landtag-bw.dehttp://www.gruene-landtag-bw.de
http://www.facebook.de/gruenelandtagbwhttp://www.facebook.de/berthold.friess«

7 Kommentare zu “Halbherzige Antwort der Grünen-Fraktion auf Schreiben von DEMO FÜR ALLE – Ein Kommentar von Hedwig v. Beverfoerde

  1. Wer für alles offen ist, der ist nicht ganz dicht! Das sollten sich die Grünen merken. Offenbar ist grüne Politik nur auf Chrystal Meth zu ertragen!

  2. Warum wird der Kommentar eines Herrn Wolfgang Brosche hier freigeschaltet? Gegenüber soviel Hass, Hetze und Heimtücke ist jede Toleranz sinnlos. Ich las noch weitere Texte dieses Herrn Brosche, da wird einem übel, wenn man in diesem gedanklichen Müll nur einmal herumstochert… seine Aussagen zu Bonelli könnten jederzeit zu einer Klage führen, aber ich denke, Bonelli ist dafür viel zu souverän und steht meilenweit über diesem Gegeifer……

  3. Allein die Gegnerschaft zu „Demo für Alle“ zeigt doch, wo die Grünen sich ethisch-moralisch verorten. (Nicht, dass man das nicht sowieso wüsste …)

  4. Es ist klar, Jetzt stammeln die Grünen wie ein ertappter Ladendieb: “ Das haben ich nicht gewollt!.“ Ihr Schamgefühl verhindert, dass sie sich bei den Teilnehmern der „Demo für Alle“ entschuldigen können. Aber – Da geheuchelte Worte eh bloß Schall und Rauch sind sollten sie sich wenn sie es ernst meinen, lieber von den S-chläger S-taffeln die in ihrem Kielwasser agieren und gewerbsmäßig Randale machen energisch distanzieren. Es könnte letztlich auf die Grünen zurückfallen. ich gehe aber davon aus, dass die meisten Anhänger der Grünen anständig denken und handeln.

  5. Ebenso halbherzig wie vor den Wahlen 2011, als jemand auf ihre Parteipaiere in Punkto Kindersex etc. hinwies. Sie haben sich vermutlich nicht wirklich davon distanziert, sondern nur opportun verhalten, fürchte ich. Sie mögen uns eines Besseren überzeugen.