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Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Hintergrundinformation: Gender-Lehrplan in Bayerns Schulen?

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Gastkommentar von Mathias von Gersdorff

Von der großen Öffentlichkeit unbemerkt, ist man in Bayern dabei, einen Lehrplan einzuführen, der eine regelrechte Gender-Sexualerziehung vorsieht. 

Die „Süddeutsche Zeitung“ – sicher kein konservatives Blatt – ist hocherfreut und berichtet am 11. März 2016: „Der Sexualkundeunterricht im Freistaat ist in der Moderne angekommen. . . . Das Thema Geschlechterrollen und Identitätssuche war bisher auf die klassische Familie und Homosexualität beschränkt. Im neuen Konzept wird diesem Themenkomplex ein eigenes Kapitel gewidmet und mit einem Imperativ an die Lehrer belegt: >Die Vielfalt der Lebensformen und die Themen Hetero-, Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität werden dabei vorurteilsfrei von der Lehrkraft angesprochen.<“

Über die neuen „Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayerischen Schulen“ berichtet die „Augsburger Allgemeine“ auch am 11. März 2016: „Die CSU-Staatsregierung will unterschiedliche Aspekte der sexuellen Orientierung und Identität ab der achten Klasse im Unterricht künftig stärker thematisieren. . . . Die Schüler lernen, die eigene sexuelle Orientierung zu achten und „Diversität“ zuzulassen.“

Die „Bayerische Staatszeitung“ weist darauf hin, dass alle Kinder zu dieser Indoktrination gezwungen werden sollen: „Dass im Unterricht ausdrücklich Themen wie Homo-, Bi-, Trans- oder Intersexualität von den Lehrkräften „vorurteilsfrei angesprochen“ werden sollen, ist in der Tat neu an bayerischen Schulen. Davor drücken kann sich künftig keiner, weder Lehrer, noch Schüler oder Eltern. Denn die Richtlinien sind verbindlich. „„Der Unterricht im Klassenverband ist eine Pflichtveranstaltung, der sich keiner entziehen kann – egal aus welchem Elternhaus“, betonte Ellegast.“ Wolfgang Ellegast ist Ministerialrat im Bildungsausschuss des Landtages.

Der „Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV)“ begrüßte das Papier aus dem Kultusministerium: „Es ist positiv, dass darin vor allem auch der Vielfältigkeit menschlicher Sexualität wie Bi-, Trans- oder Intersexualität Raum gegeben wird bzw. diese verstärkt Berücksichtigung findet“, sagte Simone Fleischmann, Präsidentin des Verbandes.

„Auch Pro Familia begrüßt die neuen Richtlinien und den Fokus auf unterschiedliche Rollen- und Identitätsbilder. Die Themen seien ohnehin seit Jahrzehnten im Verbandskonzept für sexuelle Aufklärung verankert, sagt eine Beraterin. Für sie ändere sich daher nichts. Das Angebot des Verbands für Sexualpädagogik und Familienplanung, Aufklärungsunterricht bei Workshops in den Klassen durchzuführen, nähmen viele Schulen gerne an“, so die FAZ vom 3. April 2016.

Die Tatsache, dass gerade „Pro Familia“ teilweise diese neue Gender-Erziehung an den Schulen übernehmen soll, ist ein regelrechter Skandal. Pro Familia vertritt eine radikale Pro-Abtreibungsposition und verbreitet eine Sexual-Ideologie, die antichristlicher nicht sein könnte. Sie sind dankbar, dass sie mit ihrer Ideologie an die Kinder herangelassen werden. O-Ton von „Pro Familia“ in der FAZ: „Für die Lehrer ist Sexualität in der Regel ein schwieriges Thema. Sie sind froh, wenn externe Berater in die Schule kommen, um mit den Schülern über Sexualität zu sprechen.“

 

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6 Kommentare zu “Hintergrundinformation: Gender-Lehrplan in Bayerns Schulen?

  1. Stellen Sie sich doch mal vor, wie schwer es ist als Kind homosexuelle Gefühle zu entdecken. Ein Zeichen der Gesellschaft und der auch der Lehrerschaft als „Das ist ok, das hast du dir nicht ausgesucht.“ ist da unglaublich wichtig für ein Kind. Menschen suchen sich nicht aus, in wen sie sich verlieben. Das hat inzwischen anscheinend auch der Freistaat erkannt. Wieso sollte normaler Sexualkundeunterricht, der im Übrigen sehr wichtig ist, für Kinder weniger unangenehm sein als ein viel realistischerer offener Sexualkundeunterricht, der auch LBGT erwähnt?

  2. Genau deswegen hatte ich alle meine Kinder auf einer Christlichen Privatschule .
    Gott hat den Menschen die 10 Gebote zur Hilfe und Richtschnur gegeben aber der moderne Mensch glaubt er kann sich alles erlauben.
    Schon in der Bibel steht unzüchtige kommen in die Hölle.
    Nicht mal die Tiere benehmen sich so pervers.
    Aber heute ist alles erlaubt.
    Jeder kann bei der Geburt schon sehen ob es Junge oder Mädchen ist, also was soll der Gehirnwäsche Versuch man käme Geschlechterneutral auf die Welt und entwickle sich erst später zu Mann oder Frau?
    O mein Gott rette uns vor solchen Menschen die unsere Wehrlosen Kinder ins Verderben stürzen wollen.

    • Diese Menschen werden nicht nur die Kinder ins Verderben stürzen.
      Sie werden auch uns Erwachsene verderben – spätestens wenn sie es mit den Kindern geschafft haben.

  3. Pingback: Abgesagt: München 24.7.: Weckruf-Demo gegen Gender und „Sexualpädagogik der Vielfalt“ | Kreidfeuer

  4. Betrifft „Neues Sexualstrafrecht“ NEIN heißt NEIN“ – auch Kinder dürfen NEIN sagen – auch bei „geistig-seelischer“ Vergewaltigung

    Wenn ein Kind in der Schule im sogenannten Gender-Sexualkunde-Unterricht angeregt (aufgefordert) wird, sexuelle Handlungen nachzustellen, auch wenn es sich nur um eine Puppe oder auf Papier handelt, und es erkennbar eine „Ablehnung“ dagegen zeigt, müßte das ebenfalls als Vergewaltigung durch das Lehrpersonal gewertet werden.
    Meiner Meinung nach machen sich alle Lehrkräfte schuldig, die Kinder dazu zwingen, sich mit Sexualkunde zu beschäftigen, wenn sie erkennbar eine Abneigung dagegen zeigen oder NEIN sagen – als Straftatbestand könnte man das dann „geistig-seelische“ Vergewaltigung nennen.

  5. So hat also die Homolobby durchgesetzt, das die Politik bei bei den schwächsten/wehrlosesten ansetzt. Den KIndern….

    Da diese Lobbyisten nicht so ohne weiteres greifbar sind, nutzen Demos gegen die Politik leider wenig…Die rücken kein Jota von Ihren Entscheidungen ab…Trotzden muss man sich in Mü treffen..Mal sehen welche „Gegendemonstranten“ auftauchen….Das wird hart in der „Hauptstadt“ der Homos& Lesben….