Demo für Alle

Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

DEMO FÜR ALLE sprach mit bayerischem Kultusminister Dr. Spaenle über Sexualerziehungsrichtlinie

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In Bayern geht die Schule wieder los – und zwar vorerst ohne die neue Richtlinie zur Familien- und Sexualerziehung. Das hat uns der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle während unseres gemeinsamen Arbeitsgesprächs über den Richtlinienentwurf zur schulischen Familien- und Sexualerziehung zugesichert. Unser aller Hartnäckigkeit beim Protestieren und Argumentieren trägt erste Früchte.

v.l.n.r.: Prof. Dr. Manfred Spieker, Hedwig von Beverfoerde, Sabine Weigert, Christian Hüttenbrenner, Dr. Ludwig Spaenle, Walter Gremm

Das von uns und der ‚Elternaktion Bayern‘ erbetene Gespräch mit Kultusminister Spaenle fand am Montag, den 12. September 2016, im Kultusministerium in München statt und dauerte ganze eineinhalb Stunden. Von unserer Seite nahmen neben Sabine Weigert (Elternaktion Bayern) und mir unsere Gender-Experten Prof. Dr. Manfred Spieker und Birgit Kelle an dem Gespräch teil. Insgesamt herrschte eine konstruktive Atmosphäre. Sehr engagiert haben wir eine Reihe kritischer Passagen im Richtlinienentwurf eingehend diskutiert. Am Schluß haben wir Kultusminister Spaenle unsere konkreten Forderungen sowie einige Fragen in einem 9-Punkte-Forderungspapier überreicht, das Sie hier nachlesen können.

Einer unserer grundlegenden Kritikpunkte richtet sich bereits gegen einen der Gründe, die das Ministerium für die Neufassung der Richtlinien genannt hatte, nämlich »die Themenkomplexe „sexuelle Orientierung“ und „sexuelle Identität“ angemessen« in den Unterricht zu »verankern«. Nach unserer Überzeugung ist es nicht Aufgabe der Schule, daß Schüler »ihre „geschlechtliche/sexuelle Identität“ sowie „sexuelle Orientierung“ finden und annehmen«. Ein solches Bildungsziel sehen wir von den gesetzlichen Grundlagen für die schulische Sexualerziehung nicht gedeckt. »Sexuelle Identität« ist zudem ein unwissenschaftlicher, nicht definierter Begriff. Wir fordern daher, auf diesen Themenkomplex in der Schule vollständig zu verzichten.

v.l.n.r.: Christian Hüttenbrenner, Walter Gremm, Prof. Dr. Manfred Spieker, Birgit Kelle, Sabine Weigert, Hedwig von Beverfoerde, Dr. Ludwig Spaenle

Zum Abschluß des Treffens sagte uns Kultusminister Dr. Spaenle zu, sich mit den überreichten Forderungen und Fragen eingehend zu befassen und dazu Stellung zu nehmen.

Es freut mich sehr, daß der Kultusminister sich Zeit genommen hat, unsere wohl begründete Kritik am Richtlinienentwurf anzuhören. Sexualerziehung ist einer der sensibelsten Bereiche für Kinder und Jugendliche in der Schule. Hier können verantwortungsbewußte Eltern keine zweifelhaften Erziehungsziele und Unterrichtsinhalte dulden. Unsere nächsten Schritte hängen jetzt von der Antwort des Ministers ab.

Fotos: DEMO FÜR ALLE / flickr.com / CC BY-SA 2.0

Weitere Fotos vom Arbeitstreffen in hoher Auflösung finden Sie hier.

5 Kommentare zu “DEMO FÜR ALLE sprach mit bayerischem Kultusminister Dr. Spaenle über Sexualerziehungsrichtlinie

  1. Pingback: Vorläufig Entspannung bzgl. Bayerns Schul-Genderismus | Kreidfeuer

  2. Das sagt nichts. Die linken Lehrer werden es trotzdem machen, geduldet von der Politik.

    Wir brauchen ein ausdrückliches Verbot und strikte Kontrolle durch die Schulaufsicht.

    Wir als Eltern müssen wachsam bleiben und dürfen uns nicht beschwichtigen lassen.

  3. Folgendes konnte ich im Netz lesen: Die Schwulenlobby gibt bekannt, das sie von den ständigen, impertinenten Forderungen an die Hetero Gesellschaft akzeptiert zu werden, Abstand nimmt.
    Denn das ist Meinungsdiktatur von Minderheiten.

    Die Homolobby akzeptiert folgende Aussage: Homosexualität birgt ein erhebliches gesundheitliches und psychisches Risiko – von Aids über Depressionen und Drogenmissbrauch bis zu einer erhöhten Suizidgefährdung.

    Vielmehr will die Homolobby versuchen, als vollwertiger Teil der Gesellschaft aufzutreten… Daher wird die Homoloby in den nächsten 10 Jahren weder kindische, egoistische,hedonistische und absolut lächerliche „Umzüge“ bzw „Demos“ veranstalten, noch den Bürger ständig mit irgendwelchen Forderungen „nerven“.

    Vielmehr wird sich die Homolobby mit caritativen Verbänden in Verbindung setzen um AKTIV mitzuarbeiten in sozialen Bereichen wie Altenheime (Windeln wechseln),Obdachlosenorganisationen (Essen Zubereitung/Ausgabe) ,Betreuung von Asylanten etc.etc.etc.

    Das Alles natürlich vollkommen Kostenfrei und Ohne jegliche „Propaganda“.

    Damit soll auch festgemacht werden, das sich die Homolobbyisten über einen langen Zeitraum einer gesellschaftlich Nützlichen Tätigkeit widmen können und der Vorwurf,es ginge nur um Sex unrichtig ist…

    Von den Forderungen, die über teils zweifelhafte Politische Kanäle durchgesetzt werden sollen, nämlich kleinen Schulkindern für ihre Sache zu rekrutieren indem diesen u.A. Homosexuelle Praktiken nahegebracht werden sollen(siehe:Knabenlese), wird in vollem Umfang abgesehen.

    Durchgeknallte „Gender“ Verfechter wie Pinkstinks (Wir sind der Verein gegen die Pinkifizierung im neoliberalen Spätkapitalismus) werden KEINE Gesetzesvorlagen mehr für die Deutsche Justiz (Maas) ausarbeiten …und keinerlei Einfluss auf die Deutschen Politiker ausüben…

    Stimmt das ? Es wäre ja ein Echter Fortschritt….

  4. Vielen Dank an Fr. Beverfoerde et al! Und auch an Hr. Spaenle. Wollen wir hoffen, dass er Taten folgen lässt.

    Das Forderungspapier ist gut. Das „vorrangige Ziel der Förderung von Ehe und Familie“ ist wirklich an 1. Stelle zu setzen. Würde dies echt verwirklicht, würde sich damit alles andere „von allein“ erledigen. Sexualität würde nicht mehr „auf ein hedonistisches Instrument reduziert“ und eine Haltung der Grosszügigkeit gegenüber Kindern gefördert (statt Verhütungsmentalität inkl. der ultima ratio Abtreibung).

    Die in den bisherigen Richtlinien verankerten „Aktionswoche(n) für das Leben“ sind i.Ü. ein Papiertiger. In meiner Zeit an bayerischen Schulen fand dergleichen nie statt. Vielleicht könnte man dergleichen auch mal ansprechen.