Demo für Alle

Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Fast 2.000 Teilnehmer auf erster DEMO FÜR ALLE in Hessen: Kraftvoller Elternprotest gegen Sexuallehrplan

16 Kommentare

Bei strahlend blauem Himmel sind wir gestern in Wiesbaden mit 1.900 Eltern, Kindern und Familienfreunden gegen den neuen radikalen Sexualerziehungs-Lehrplan auf die Straße gegangen. Prominenten Segen erhielt unsere erste DEMO FÜR ALLE in Hessen vom Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen, der sich in einem Grußwort bei den Demonstranten für ihre Teilnahme an der „Demo für alle“ ausdrücklich bedankt hatte. Erste Eindrücke von unserem erfolgreichen Tag in Wiesbaden finden Sie hier: Bildergalerie

Nur wenige Meter vor dem Kultusministerium sandten wir eine klare Botschaft an Kultusminister Alexander Lorz (CDU): „Der Lehrplan muss weg“!

Zur Einstimmung auf die Kundgebung gab es jazzige Livemusik. In seiner Rede kritisierte der Publizist Mathias von Gersdorff mit scharfen Worten, dass Kultusminister Lorz seinen Lehrplan gegen den ausdrücklichen Willen der hessischen Eltern und der katholischen Kirche auf den Weg gebracht hat. Die CDU-Spitze sei damit den Eltern und Familien in Hessen regelrecht „in den Rücken gefallen“. Der Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Manfred Spieker rief dazu auf, eine Sexualerziehung zu verteidigen, „in der die Sexualität nicht auf ein handelbares Konsumgut oder ein Instrument der Lust reduziert“ wird.

Mechthild Löhr, die Vorsitzende der Christdemokraten für das Leben, stellte klar, dass man für Sexualaufklärung in der Schule sei, aber eindeutig gegen den „Missbrauch staatlicher Autoritäten in der Sexualerziehung“. Außerdem kamen vom Lehrplan betroffene hessische Eltern, Brunhilde Rusch und Angela Kunder, sowie Andreas Zweininger als Schulträger-Vertreter und Vater zu Wort: „Es kann und darf nicht sein, dass durch Sexualkundeunterricht die natürlichen Schamgrenzen bei den Kindern ignoriert und gebrochen werden.“ (B. Rusch)

Die angereiste Sprecherin der Elternaktion Bayern, Sabine Weigert, freute sich über erste Erfolge bei der Abwehr der Gender-Ideologie vom bayerischen Richtlinien-Entwurf und machte den hessischen Eltern Mut, für ihre Kinder den Protest durchzuziehen.

Die Videos der Reden werden wir in den kommenden Tagen auf unserer Website veröffentlichen.

Die Polizei hatte die Lage jederzeit bestens im Griff. Linksextreme, die den friedlichen Eltern- und Familienumzug aggressiv zu stören versuchten, hatten keine Chance. Die Demoroute musste wegen mehrerer Sitzblockaden kurzfristig umgelegt werden und konnte dann reibungslos ablaufen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle für die hervorragende Arbeit der Polizei in Hessen.

Zum Abschluss ließen wir auch hier wieder hunderte rosa und blaue Luftballons in den Himmel steigen und riefen in Richtung Kultusministerium: „Wir kommen wieder“. Ein schöner Abschluss eines ereignisreichen Tages. Ihnen allen, die Sie uns mit Gebeten, Spenden, Werbung und Zuspruch so großartig unterstützt haben, danke ich von ganzem Herzen. Vergelt´s Gott!

Wir haben einen ersten Stein ins Wasser geworfen, der Wellen schlagen wird. Und: Wir lassen nicht nach!

16 Kommentare zu “Fast 2.000 Teilnehmer auf erster DEMO FÜR ALLE in Hessen: Kraftvoller Elternprotest gegen Sexuallehrplan

  1. @Florian „Umformuliert“ ist etwas zu schwach formuliert ;). Die Lehrer die nicht mitmachen wollen stehen nun erheblich weniger unter Druck. Und ich glaube nicht, dass Herr Lorx aktuell viel lächelt, aber ja, wenn, dann wohl müde. Nicht, dass ich ihm das persönlich wünsche aber was er geliefert hat war echt dreist und/oder naiv.

  2. Pingback: Wiesbaden 30.10.: Demo für alle gegen hessischen Gender-Lehrplan | Kreidfeuer

  3. Überall wo die Grünen mitregieren und regieren wollen werden ihre Ideen? durchgesetzt.Bald wird noch Kindesmissbrauch legalisiert.

    • Man arbeitet bereits dran.

      Maas hat verlautbaren lassen, in Ausnahmefällen die Kinderehe zuzulassen. Wenn das durch ist, werden andere kommen, sich „diskriminiert“ fühlen, und irgendwann haben wir die „Ehe für alle“ im wahrsten Sinne des Wortes.

      Parteiprogramm der Grünen von 1980:

      Die §§ 174 und 176 StGB sind so zu fassen, daß nur Anwendung oder Androhung von Gewalt oder Mißbrauch eines Abhängigkeitsverhältnisses bei sexuellen Handlungen unter Strafe zu stellen sind.
      (S. 39 rechts unten)

      Lies selbst, was in § 176 steht:

      https://dejure.org/gesetze/StGB/176.html

  4. Gleiches gleich, Ungleiches ungleich zu behandeln, das wussten schon die alten Griechen. Leider scheint dies in unseren Zeiten in Vergessenheit geraten zu sein. Es mag jeder nach seiner Fasson selig werden (seine Sexualität ausleben), aber nachhaltig ist nur die gelebte (in Liebe gelebte) Sexualität zwischen Mann und Frau.
    Dies dem Hessischen Rundfunk ins Stammbuch.

    Ich bin mit meiner Frau von Speyer nach Wiesbaden gefahren, um mit zu demonstrieren, dass es dem Staat nicht zusteht ins Elternrecht einzugreifen, dass es dem Staat nicht zusteht, zum Schaden von Kinderherzen eine Frühsexualisierung zu betreiben; dass es dem Staat nicht zusteht, das Schamgefühl von Jungen und Mädchen zu verletzen; um dagegen zu demonstrieren, dass dieser Staat sich überdehnt, dass er sich Bereiche anmaßt, die ihm in einer Freiheitlich Demokratischen Grundordnung nicht zu stehen.

    Ich war erschrocken, in diesem unserem Lande nur noch hinter Gittern und geschützt durch ein massives Polizeiaufgebot mein Demonstrationsrecht ausüben zu können. Wohin sind wir eigentlich gekommen.

    Frau von Beverfoerde, Sie sind Mitglied der CDU. Was ist aus dieser Partei, der ich selbst 30 Jahre angehörte, geworden? Glauben Sie, innerhalb dieser Partei noch etwas bewegen zu können?

    Trotzdem Ihnen und all denen die ihre Zeit und ihre Kraft für unsere Kinder (und Enkel) einsetzen herzlichen Dank

  5. einen grossen dank an die initiatoren der demo und an alle die mitmachten..klasse….
    leider gehen machthaber(diktatoren) immer zuerst an kinder um die gesellschaft mit gewalt zu ändern….so auch in diesem fall…allerdings ist es in diesem fall eine lobby die die kinder indoktinieren will.
    das geht ohnehin „nach hinten los“ denn es wird von der umgebung der kinder „überkompensiert“….

    in toto: auch wenn diese art von unterricht pflicht werden sollte,….

    geht das was die hoxxlobby damit berwirken will, nach hinten los….

  6. Sehr geehrte Frau von Beverfoerde, ein großes Lob und Dankeschön für die gelungene Veranstaltung. Alles war rundum perfekt, die Redner, die Musik und auch die Stimmung unter den Teilnehmern. Diese Demonstration läßt mich hoffen und es ist sehr wichtig, dass sich endlich ein katholischer Bischof klar positioniert hat. Ein großes Dankeschön an unseren Bischof nach Fulda! Wir machen weiter bis dieser Willkürakt des Herrn Lorenz zurückgenommen ist.

  7. Sehr geehrte Frau von Beverfoerde, vielen Dank für Ihre beispiellose Initiative. Dass sich sogar einmal ein christlicher und gar katholischer Bischof in Deutschland klar positioniert und Barmherzigkeit nicht mit Verschwommenheit verwechselt, sondern offen zu den biblischen und schon seit zwei Jahrtausenden von ALLEN Christen für gut gahaltenen und BEWÄHRTEN Regeln für das Leben der Geschlechter und Generationen in Familien steht, ist besonders erfreulich. Hut ab!! Für die intoleranten Gegner aber: Haut ab!!

  8. Was mich hoffen lässt? In Baden-Württemberg haben eure Proteste nichts gebracht und in Hessen werden sie auch nichts bringen.

    • Mittlerweile haben die meisten halb die Masche durchschaut und gemerkt, dass da vor allem hängengebliebene Fundamentalisten sprechen und teilweise Neonazis (also wirklich Nationalsozialisten) mitlaufen …

    • Ihre Hoffnung wird sich nicht erfüllen.

    • Ich war auf der Demo in Wiesbaden, wie auch schon auf den vier vorigen. Ich fand die „Gegner“ diesmal relativ milde, es scheinen immer mehr „Normalos“ zu kommen und die Antifa ist nicht mehr so derbe drauf. Hatte nach üblen Erfahrungen wo wir im Vorfeld schon als Demo für alle – Gänger erkannt wurden ziemlich Bammel die Kinder wieder mitzunehmen – war aber diesmal echt ok, auch weil nach der Demo nicht nur der Luisenplatz gesichert wurde sondern auch die nach-hause-Routen.
      Ich versuche „über den Zaun“ immer mit Gegendemonstranten ins Gespräch zu kommen und es waren wieder sympatische und interessante Gesprächspartner dabei. Grundsätzlich muss ich immer wieder feststellen, dass der Wille die Erkenntnis bestimmt und das die Gegner die Propaganda ihrer Seite recht vorbehaltlos als bare Münze nehmen, wobei ich mich selbst da auch nicht gefeit sehe. Immer klarer scheint mir, dass der Dialog gesucht werden muss und einzig wirksam scheint mir da das persönliche Gespräch. Bisher konnte ich immer ein positives Fazit ziehen (Teilweises Verständnis meiner Argumente und Beispiele von Übergriffigkeit seitens Staat etc. , persönliche Bereicherung durch die Begegnung), habe mir allerdings auch die Leute rausgepickt die mir offen für andere Sichtweisen und Wertschätzung von der Gegnerseite zu sein schienen. Bei der Kontaktaufnahme scheint mir wichtig, dass die Wertschätzung des anderen das Hauptziel ist und ob man jetzt mit Argumenten punkten kann oder ob man sich hauptsächlich die Sichtweise des anderen anhört ist zweitrangig. Letztlich sind beide Seiten auf der Suche nach den gleichen Zielen. Diese Suche wird natürlich unterschiedlich gelebt aber nicht wenige der Gegner sind mir erstaunlich ähnlich oder sagen wir auf kompatiblen Wellenlängen. Zu meinem Vorredner Dan: Ich denke unser Erfolg ist schwer zu quantifizieren aber wir kommen definitiv in die Medien – das Thema ist nun nicht totzuschweigen, wir stoßen auf allen Ebenen Debatten an. Und selbst scheinbar erfolgloser Widerstand hat im Nachgang oft noch weitreichende Wirkung. Ein (etwas weit hergeholtes) Beispiel: Ohne den ganzen grandios gescheiterten Widerstand gegen Hitler wäre Deutschland nach dem Krieg sicherlich aufgeteilt worden, so wie erst von den Alliierten überlegt. So konnte auf dem Boden den z.B. die weiße Rose bereitet hat Deutschland noch mal eine Chance kriegen. Und zu allerletzt: für sich selbst kann man sagen, an mir lag’s nicht.

    • In BW wurden die Leitlinien nach dem Aufbegehren vieler Eltern so formuliert, dass die Familie von Vater, Mutter und Kind als das Normalste auf der Welt gelehrt wird und alles andere als auch möglich dargestellt wird. Mehr wollen wir gar nicht und das wird wird sich auch in Hessen durchsetzen, weild das eben das Normale – der Norm Entsprechende – ist , im Gegensatz zu dem Gender-Gaga..

      • Der hessische Bildungsplan ist doch noch weniger zeitgemäß als der neue Bildungsplan in BaWü. Wenn sie den BaWü-Bildungsplan wollen, dann hätten sie sich auf der Seite der Gegendemonstranten einreihen sollen.

        Warum muss die Ein-Vater-Eine-Mutter-Kind-Familie als Norm gelehrt werden? Dafür und sogar für dessen Vorrang vor anderen Lebensformen soll also „Akzeptanz“ eingefordert werden? Ist das jetzt „Indokrination“? Die Demo für Alle behauptet jedenfalls, das bloße Werben für die Akzeptanz der Gleichberechtigung, oder der Akzeptanz des bloßen Daseins von anderen Lebensformen und nichtheterosexuellen Identitäten sei „Indoktrination“. Dann doch wohl erst recht bei der Festschreibung einer ideellen Norm – egal welche.
        In jedem Fall würde angedeutet, dass ein Kind mit alleinerziehender Mutter ABnorm aufwächst, wenn die Schule die traditionelle Familienstruktur als Norm postuliert. Wollen sie, dass diese Kinder als abnorm und schmuddlig ausgegrenzt werden, wie in den 50ern?
        Oder meinen sie mit „als das Normalste… gelehrt“ lediglich, dass statistische Daten aufgezählt werden sollen: so und so viele Menschen heiraten heute heterosexuell, das sind derzeit etwa 50-60% (inkl. Migranten), so und so viele leben als single oder mingle, so und so viele leben in festen Partnerschaften ohne Ehe, so viele in eingetragenen Lebenspartnerschaften, Patchworkfamilien, so viele in polyamoren Beziehungen, usw.?

        Ich glaube, sie vermischen die Begriffe statistische Norm mit ideeller Norm. Die ideelle Norm in unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung ist hier die (sexuelle) Selbstbestimmung und die Gleichheit vor dem Gesetz von Hetero- und Homosexuellen und allen Menschen.

        Sie glauben doch nicht wirklich, ihre heterosexuelle Ehe würde gefährdet sein oder würde sich anders anfühlen, wenn Homosexuelle und die eingetragene Lebenspartnerschaft endlich als gleichwertig akzeptiert würden?
        Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und die Eingetragene Lebenspartnerschaft sind jedenfalls Gesetz und entsprechendes muss auch in den Schulen gelehrt werden. Es gibt keinen Vorzug von Heterosexuellen vor Homosexuellen vor dem Gesetz und so muss es an den Schulen gelehrt werden. Die Aussage, dass nur heterosexuelle Beziehungen Kinder hervorbringen ist hier rechtlich so irrelevant wie die medizinische Feststellung, dass Frauen nach der Menopause keine Kinder mehr gebähren können. Das spielt für die Frage der demokratischen Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft keine Rolle.

        Es geht um Gleichberechtigung und Akzeptanz für alle.

      • Ich muß „Dan“ leider recht geben. Wenn es bei dieser einen Demo bleibt, werden die Politiker nur müde lächeln und weitermachen wie bisher.

        @Radixx:
        Der Lehrplan wurde umformuliert, aber das heißt noch lange nicht, daß es so gemacht wird.