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Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Foto: Hedwig Beverfoerde/privat

Erfolg in Bayern – Entschärfte Sexualerziehungsrichtlinien in Kraft

11 Kommentare

Die dank unseres monatelangen Protestes nochmals überarbeiteten neuen Richtlinien zur Familien- und Sexualerziehung sind am Freitag Nachmittag vom bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle (CSU) in Kraft gesetzt und veröffentlicht worden. Eine erste Durchsicht ergab, daß zentrale Punkte aus unserem Forderungskatalog, den wir dem Minister im September überreicht hatten, aufgenommen wurden. 

 

Der nach dem Winterhoff-Rechtsgutachten nicht mehr haltbare Begriff „Akzeptanz“ wurde durch „Respekt“ ersetzt und es gibt einen Hinweis auf den Vorrang der klassischen Ehe. Besonders hervorzuheben ist die Anwesenheitspflicht der Lehrkraft, wenn externe LSBTTIQ-Gruppen in die Schulen geholt werden. Wir werden das Dokument in den nächsten Tagen noch genauer auswerten, aber man kann jetzt schon sagen, dass dieses Ergebnis ein großer Erfolg unserer gemeinsamen Anstrengungen zum Schutz der Kinder vor Indoktrination und Sexualisierung ist.

Überhaupt nicht begeistert davon ist indes die LSBTTIQ-Lobby. Dabei steckt in den neuen bayerischen Richtlinien – im Vergleich zu den guten bisherigen Richtlinien von 2002 – nach wie vor viel „sexuelle Vielfalt“ drin. Der in Kraft gesetzte Text ist immer noch ein Kompromiß zwischen den Interessen der LSBTTIQ-Lobby und den wenigstens etwas höher veranschlagten Interessen der Eltern und der Kinder. Dennoch wird dieser Kompromiß von vielen Vielfaltsaktivisten als herber Rückschlag empfunden. Und entsprechend groß ist der Aufschrei dort.

So bald wie möglich werden wir Ihnen unsere genauere Einschätzung der neuen bayerischen Richtlinien mitteilen. Eltern in Bayern sollten jetzt die Richtlinien-Umsetzung unbedingt sehr wachsam begleiten.

11 Kommentare zu “Erfolg in Bayern – Entschärfte Sexualerziehungsrichtlinien in Kraft

  1. Vielleicht ist der Erfolg dann leider doch nicht ganz so gross. Die SZ schreibt:

    „Anders als im Entwurf werden unterschiedliche Lebensformen und sexuelle Orientierung nicht mehr nur benannt, sondern im Kapitel „Geschlechterrolle und Geschlechtsidentität“ auch in den Unterrichtszielen der einzelnen Jahrgangsstufen explizit erwähnt. Schüler der 7. und 8. Klassen sollen etwa „anhand der Begriffe Verantwortung und Selbstverwirklichung“ Beziehungsformen untersuchen. Neunt- und Zehntklässler lernen, Rollenklischees abzulehnen. Und die eigene sexuelle Orientierung „ebenso zu achten wie die anderer (Hetero-, Homo-, Bisexualität)“ und wie Trans- oder Intersexualität.“

    Da dieser Krieg vor allem auch über Worte geschlagen wird, ist ja z.B. der Begriff „sex. Orientierung“ eine Niederlage. „Sex. Neigung“ käme der Wahrheit viel näher.

  2. Ich bin so dankbar um eure Arbeit!
    Gott schütze uns vor dieser grausigen Gehirnwäsche die Lesben- und Schwulenverbände gerade versuchen in unserer Gesellschaft durchzuführen.

  3. Ja, so wie die entsprechenden LSBTTirgendwas wettern, sind die neuen Richtlinien wirklich eine Verbesserung.

    Allerdings muss man eher sagen: eine weniger schlecht, und eine verpasste Chance. Das seit den 68ern bestehende Grundübel eines die Fruchtbarkeit bekämpfenden, rein hedonistischen Umgangs mit Sexualität bleibt bestehen. Solange Akzeptanz von Verfügungsmitteln – Verzeihung, Verhütungsmitteln herrschen wird, werden die LSBTTirgendwas immer festen ideologischen Boden unter den Füssen finden – und so viele einen auf „Spass“ verkümmerte, letztlich unerfüllte Sexualität.

  4. Nein, das ist kein Erfolg.

    Das ist nur eine Verschleierung, ähnlich wie in Baden-Württemberg.

    Die neue Richtlinie ist nach wie vor voller linksgrüner Ideologie. Wenn ihr das nicht merkt, dann haben die rot-grünen Gehirnwäscher schon ganze Arbeit geleistet.

  5. Die Überbetonung der Sexualität – der Philosoph HEGEL hat dies einmal ais „geistiges Tierreich“ treffend bezeichnet – erfasst im Erziehungsbereich schon die Kleinsten und Jüngsten (Kita, staatliche Schule).
    Es kann nicht ernst genug genommen werden, was die Vernichtung des Selbstverständnisses von Mann und Frau für Buben und Mädchen bedeutet, die sich gemäß ihren genetischen Vorgaben an Vorbildern entwickeln müssen [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978- 3-945818-01-5]

  6. Aufklärung nennen die LSBTTIQ-Aktivisten das, was sie in den Schulen treiben wollen.
    Dann ist ein Exhibitionist z.B. nach deren Ansicht wahrscheinlich auch ein Aufklärer !
    Und das vor Kindern !!

    Diese Homosexuellen, Lesben, Transsexuellen, etc. können offenbar Wesensbedingt nicht nachvollziehen, dass ein Lebewesen vor der Geschlechtsreife mit Intimen Dingen im allgemeinen, und besonders mit solchen widernatürlichen Dingen, geschädigt bzw. zumindest unverträglich belästigt wird.
    Außerdem erklären sie sogar widernatürliches einfach als natürlich.
    Und natürliche Eltern braucht es nach deren Ideologie auch nicht unbedingt geben. :-/
    Damit sind diese LSBTTIQ-Aktivisten und -Lobbyisten eine Bedrohung für die natürliche Ordnung menschlicher Gemeinschaft und deren Fortbestand !
    Und das ist eigentlich ein Fall für den Verfassungsschutz (und dem Naturschutz ?).

      • Gut argumentiert: Die Gender-Ideologie bildet die kranken Phantasien von Psychopathen ab, die Sexualität nur auf Sexualpraktiken reduzieren, nur auf Triebbefriedigung. Das ist nicht nur krank, sondern senkt den Menschen ins Tierreich ab. Die Folge:

        Wir habens bald mit Sexmonstern von 6 Jahren zu tun, die dir „perfekt einen blasen“ können, gelernt haben, über alle Schamgrenzen hinweg nur den Lustgewinn im Zwischenmenschlichen zu sehen, zwischenmenschliche Beziehungen nurmehr reduzieren auf gegenseitige Befriedigung und Prositution.

        Wem nützt dies?

  7. „Dass „SchLAu-Workshops“ mit dem Grundgesetz unvereinbar sind, wenn sie darauf gerichtet sind, Schüler zur „Akzeptanz“ sexueller Vielfalt zu erziehen, stellt der Hamburger Staatsrechtler Professor Dr. Christian Winterhoff in seinem aktuellen Rechtsguten zur Sexualerziehung an den Schulen in Schleswig-Holstein fest, das der Landesregierung seit Anfang September vorliegt.“

    !!! Ja ist denn da nicht eine Verfassungsbeschwerde möglich und nötig????

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