Demo für Alle

Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Bayern kündigt verfassungsrechtliche Prüfung der „Ehe für alle“ an

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In der Bundesratdebatte zum Gesetzentwurf zur „Ehe für alle“ hat der Bayerische Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback eine »eingehende verfassungsrechtliche Prüfung« des Gesetzes zur Eheöffnung angekündigt. »Der große rechtliche Schwachpunkt dieses Gesetzes ist daher vor allem, dass es die bisherige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts übergeht«, so Bausback in seiner Rede vor der Länderkammer am vergangenen Freitag.

Für ihn und die bayerische Staatsregierung ist die Ehe »eine Lebensgemeinschaft von Mann und Frau. Sie ist die Grundlage für Familien, in denen Kinder bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen. Sie hat eine zentrale Bedeutung für den Fortbestand der staatlichen Gemeinschaft.« Auch das Bundesverfassungsgericht habe die Ehe in seiner bislang gültigen Rechtssprechung stets als die Verbindung von Mann und Frau und zwar ausdrücklich ungeachtet des gesellschaftlichen Wandels verstanden.

Das Gesetz zur Öffnung der Ehe sei nichts weniger als »eine historische Neukonzeption der Ehe – mit weitreichenden Folgen für die Betroffenen und die Gesellschaft. Es ist daher sehr ärgerlich, dass das Gesetz im Hauruck-Verfahren im Bundestag erledigt wurde. Das vom Grundgesetz aus gutem Grund besonders geschützte Institut der Ehe, deren Tradition bis in die Antike zurückreicht, hat mehr Respekt verdient – zumal das Gesetz schwierige verfassungsrechtliche Fragen aufwirft, die man eingehend hätte prüfen und diskutieren müssen.«

Video der Rede von Prof. Dr. Winfried Bausback

7 Kommentare zu “Bayern kündigt verfassungsrechtliche Prüfung der „Ehe für alle“ an

  1. Pingback: Gegen die „Ehe für alle“ | Kreidfeuer

  2. „Ehe für alle“? Warum heißt das nicht zB: Ehe für Homosexuelle? Für ALLE also? Wirklich alle? Egal auf was man so steht?
    Und Adoption ist doch ein Kinderrecht auf Mama und Papa, kein Erwachsenenrecht auf ein Kind. Mutter oder Vaterlosigkeit hatt schwerwiegende Folgen für Kinder ….das ist seit Jahrzehnten erwiesen. Ich bin kein Homo-Hasser oder so. Ich bin ja zB auch kein Brüder-Hasser nur weil ich dagegen bin das zwei heterosexuelle Brüder ein Kind ohne Mutter großziehen.

  3. die sog. Homoehe verstösst tglatt gegen BVerfGE 10, 59 und gegen Leitsätze zum Urteil des Ersten Senats vom 17. Juli 2002 – 1 BvF 1/01 – – 1 BvF 2/01 – aa 79. Da muss etwas zu machen sein — und zwar erfolgreich.

    • Das Verfassungsgericht hat inzwischen eine andere Besetzung, u.a. mit der von den Grünen eingeschleusten Genderistin Susanne Baer.

      Ihr müßt jetzt die Massen mobilisieren und auf die Straße bringen!

      Die Demo für alle ist ganz gut, aber noch zuwenig.

      • Habe mal nach dieser Susanne Baer gegoogelt.
        Grausig grausig, das ist eine engagierte Lesbe!

        Sollte diese Richterin da ein Verfassungsgerichtsurteil zu Gunsten der Homo-Ehe mit bewirken wird es umso interessanter, wie sie dann z.B. das Thema Leihmutterschaft juristisch beurteilt, wenn ihre Lobby (LSBITQ) die Legalisierung von Leihmutterschaft mal an sie heranbringt.
        Kann allerdings auch sein, dass die LSBITQ-Lobby in dem Heer von Asylbewerberinnen mit Duldungsstatus oder sowas, verwendbare Leihmütter sieht. Da bräuchte dann eine Susanne Baer wahrscheinlich gar nicht mal intervenieren!? :-/

        Und überhaupt – meiner Meinung nach lässt sich Luzifer und seine Machenschaften nur mit Hilfe Gottes Wort Begegnen!
        Nur Gottes Wort ist wirklich eindeutig (1. Mose 1; 27 / 1. Mose 2; 23-24 / 1. Mose 5; 2 / und von Jesus Christus selbst noch mal in Markus 10; 6-8 bestätigt).
        Und nicht zuletzt in seinem Gebot “Du sollst Vater und Mutter ehren“ macht Gott ja auch bereits klar, wie sein Abbild aussieht!

        Dieser Artikel 6 im Grundgesetz – tja – naja – also wenn man unbedingt will – aus Genderideologischer Sicht – könnte man da durchaus mit kreativen Definitionsklimmzügen eine biologisch geschlechtsirrelevante Ehe hin basteln. :-/
        Der Knackpunkt ist ja, die Genderideologen definieren Familie bereits ganz anders als bisher allgemein gedacht.
        Und vor diesem Hintergrund lässt der Absatz (2) “Das Recht von Mann und Frau, im heiratsfähigen Alter eine Ehe einzugehen und eine Familie zu gründen, wird anerkannt“ gewisse freie Interpretationsräume zu – wenn diese sog. moderne Definition von Familie in so einen Urteil mit bedacht wird.
        Zum Beispiel: “Das Recht von Mann und Frau […] eine Ehe einzugehen…“.
        Ja wie jetzt – Mann MIT Frau oder nur jeder Mann und jede Frau für sich (mit irgendeinem anderen Menschen) ??
        Unser Grundgesetz ist da ganz schön unpräzise !!
        Nicht so Gottes Wort (siehe oben) !!

        Also – in letzter Konsequenz läuft es auf die Frage hinaus: Wem gehorchen wir mehr; den Menschen (oder wen auch immer) oder Gott !?

        Und übrigens – der Begriff “Familie“ kommt in der Bibel gar nicht mal vor.
        Und wenn man mal diesen Begriff bei WIKIPEDIA googelt, wird man sogar auch eher etwas enttäuscht sein !

  4. Ich hoffe, daß die Bayerische Landesregierung das Bundesverfassungsgericht anruft. Es ist deprimierend, daß sich bisher noch keine Institution, die beim Bundesverfassungsgericht antragsberechtigt ist, eine solche Prüfung vorgenommen hat.
    Wo bleibt die kathosiche Kirche ? – die evangelische Kirche hat ja zu meinem Erstaunen diesem Rechtsbruch zugestimmt.

    • Die ev. Kirche ist an diesem Wochenende in Berlin auf so einer Schwulenparade sogar mit einem Wagen dabei und wirbt damit für die Homo-Ehe !
      Der Katholische Bischof von Berlin Herr Koch hat sich immerhin etwa ca. zwei Wochen vor dieser unsäglichen Bundestagsabstimmung gegen die Homo-Ehe ausgesprochen !

      Tja also aus Adventistisch-Christlicher Sicht läuft die ev. Kirche gerade mal dem „Papsttum“ (kath. Kirche) tatsächlich den antichristlichen Rang etwas ab !