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Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Petition »Eltenrecht achten« in Hessen

Hammer im schwarz-grünen Hessen! Gegen den ausdrücklichen Willen der Landes-Elternvertretung, gegen das Votum der katholischen Kirche, ohne Absprache mit der Fraktion und ohne öffentliche Diskussion hat das CDU-geführte Kultusministerium unter Alexander Lorz still und heimlich bereits am 19. August 2016 einen radikalen Sexualerziehungs-Lehrplan erlassen, der Kindergefühle und Elternrechte mit Füßen tritt.

Bitte unterstützen Sie deshalb unsere Online-Petition „Elternrecht achten – Indoktrinierende Sexualerziehung sofort stoppen! Mit Ihrer Unterzeichnung wird automatisch eine E-Mail an Kultusminister Alexander Lorz versandt – sowie eine Kopie an Ministerpräsident Bouffier.

Sexualisierung stoppen

Nach diesem neuen Lehrplan sollen die Kinder fächerübergreifend zu „Akzeptanz verschiedener sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten“ erzogen werden und u.a. folgende Themen verbindlich bearbeiten:

  • 6 bis 10-jährige Schüler: „kindliches Sexualverhalten“ und„gleichgeschlechtliche Partnerschaften“
  • 10 bis 12-jährige Schüler: „unterschiedliche sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten (Hetero-, Bi-, Homo- und Transsexualität)“
  • 13 bis 16-jährige Schüler: „erste sexuelle Erfahrungen“,„Schwangerschaftsabbruch, § 218 StGB und Beratungsangebote“, „Aufklärung über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität, ggf. Unterstützung für Schülerinnen und Schüler beim Coming Out“
  • 16 bis 19-jährige Schüler: „Adoption, Leihmutterschaft, künstliche Befruchtung“, „Geschlechtsspezifisches Rollenverhalten“, „das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung“

Im Lehrplan wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Sexualerziehung „für alle Schülerinnen und Schüler verbindlich und nicht an die Zustimmung der Eltern gebunden“ ist.

Das Einfordern von Akzeptanz verstößt gegen das Indoktrinationsverbot und ist deshalb verfassungswidrig. Zu diesem Ergebnis kommt u.a. der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Christian Winterhoff in seinem Rechtsgutachten „zur Verfassungs- und Gesetzmäßigkeit der Erziehung von Schulkindern an öffentlichen Schulen in Schleswig-Holstein zur Akzeptanz sexueller Vielfalt“ vom August 2016. Darin heißt es: „Es ist mit der dem Staat obliegenden Neutralitäts- und Zurückhaltungspflicht unvereinbar und verstößt gegen das Indoktrinationsverbot, wenn Schulkindern die Akzeptanz vielfältiger sexueller Verhaltensweisen vermittelt und insbesondere Heterosexualität und andere sexuelle Orientierungen als gleichwertige Erscheinungsformen menschlicher Sexualität dargestellt werden.“

Mit dem expliziten Ausschluss der elterlichen Zustimmung zu Inhalt und Ausgestaltung der Sexualerziehung und der ausdrücklichen Verbindlichkeit des Unterrichts für alle Schüler wird das grundgesetzlich garantierte Erziehungsrecht der Eltern nach Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG untergraben. Dieses Recht gilt auch im Hinblick auf die Sexualerziehung, wie das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat (vgl. dazu BVerfGE 47, 46, 97 ff.).

Massive Kritik am neuen Sexualerziehungs-Lehrplan übt u.a. die Expertin für Sexualerziehung, Prof. Dr. Karla Etschenberg. Im Interview mit der FAZ vom 23.09.2016 warnt die Professorin vor einer Verunsicherung und Sexualisierung der Kinder: „In Anlehnung an sexualpädagogische Veröffentlichungen kann [das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen] auch so interpretiert werden, dass Kinder sexuelle Selbstbestimmung durch vorbehaltlose Informationen über alles erdenkliche Sexuelle und durch Anregung zu sexuellen Handlungen von frühester Kindheit an ermöglicht werden muss. Das wäre ein Beitrag zur Sexualisierung von Kindern. (…) Das Thema Transsexualität in der 5. oder 6. Klasse halte ich sogar für gefährlich, wenn es ungeschickt angegangen wird, da es Kindern zu Beginn der Pubertät stark verunsichern kann.“ Zusammenfassend stellt sie fest: „Ich finde es nicht richtig, wenn Sexualkunde und Sexualerziehung in Anpassung an aktuelle sexualphilosophische und politische Trends in Richtlinien selektiv dargestellt werden. Die Gefahr besteht, dass der Bereich genauso selektiv verkürzt in der Schule behandelt wird. Das kann leicht zur Indoktrination ausarten.“

Bitte unterzeichnen Sie jetzt diese wichtige Petition: Elternrecht achten – Indoktrinierende Sexualerziehung sofort stoppen!