Demo für Alle

Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

Petition an Kultusminister Stoch

Sehr geehrter Herr Kultusminister Stoch,

die von Ihnen vorgestellten Änderungen am neuen Bildungsplan reichen nicht aus. Ich sehe unverändert die Gefahr, daß der Bildungsplan parteipolitische und ideologische Vorstellungen auf dem Rücken der Kinder exekutiert.

Dies trifft insbesondere auf die von Ihnen geplante Erziehung zur „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ zu, die sich in der neuen Leitperspektive „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“ unverändert verbirgt. Das Einfordern von Akzeptanz generell verstößt gegen das Indoktrinationsverbot und ist deshalb verfassungswidrig. Darauf hat jüngst der Rechtswissenschaftler Prof. Ulrich Palm hingewiesen, unter Berufung auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von 2008 wonach „Schule zu Zurückhaltung, Toleranz und Offenheit für unterschiedliche Wertungen“ verpflichtet ist und nicht indoktrinieren darf (AZ: 6B64/07). Akzeptanz setzt – im Gegensatz zur Toleranz – einen positiven Zustimmungsakt voraus, den der Staat nicht zulässig fordern oder auf ihn hinarbeiten darf.

Ich fordere Sie deshalb auf, im Zuge der geplanten Überarbeitung bis 2016 sämtliche Indoktrinierungsansätze der „Leitperspektiven“   konsequent aus dem Bildungsplan zu streichen.

Mit freundlichen Grüßen

[Name wird ergänzt]

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95 Kommentare zu “Petition an Kultusminister Stoch

  1. Pingback: Heterophobe Unterrichtsgestaltung ? - uBrand - Heterophobe Unterrichtsgestaltung ?

  2. Was für ein staatlich angeordneter Werteverfall ist hier im Gange. Einfach Unfassbar. „Demo für Alle“ nimmt die Rolle ein die eigentlich der Staat inne haben müsste. Wir fühlen uns als Eltern hier nicht mehr ernst genommen und geschützt. Das Grundgesetzes gibt dabei doch alles her, wonach wir uns zu orientieren haben. Die Erziehung ist das natürliche Recht der Eltern und jeder Mensch ist zu achten unabhängig seiner Herkunft, Religion etc.
    Sexualunterricht darf sich nur auf den biologische Seite der Fortpflanzung beschränken. Zudem sollte der Unterricht Werte und Ethik vermitteln die dazu beitragen, das ein Kind Achtung vor jedem Menschen hat, egal welcher Herkunft, Religion oder Sexualität. Zu fördern ist Familie, den dort ist der Ort wo Kinder lernen sollten gesunde und stabile Beziehungen zu führen. Sexualität ist ein Teil von Beziehung eingebettet in Familie. Das ist und bleibt der Idealfall. Alles andere gibt es und ist zu tolerieren aber doch bitte nicht kleinen Kindern an unseren Schulen zu lehren!
    Es geht nicht um Sexualpraktiken, sondern um Werte, um Achtung und um Liebe. Wie arm ist eine Gesellschaft die das nicht erkennt. Gesunde Beziehungen sind die Basis einer gesunden Gesellschaft. Sexualität ist ein sensibler und wichtiger Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung. Kinder bewältigen das sehr unterschiedlich und immer mit Menschen denen sie vertrauen. Eine Sexualerziehung wie im Bildungsplan angestrebt ist Grenz.- und Scham überschreitend und für die kindliche Entwicklung gefährlich. Was bitte ist erstrebenswert an dieser Form der „Sexualerziehung“? Ich sehe darin nur die ideologische Umwälzung unserer Werte und Ordnungen auf Kosten unserer Kinder. Hier steht ganz eindeutig nicht das Wohl des Kindes im Vordergrund. Das werden wir nicht akzeptieren!
    Das mag man alles garniert glauben und doch ist es von Lobbyisten und Politik genau so gewollt. Unter dem Deckmäntelchen von „Sexueller Vielfalt“ findet dann schließlich sexueller Missbrauch in den Köpfen unserer Kinder statt.
    Das Einzige was hier aufgeklärt werden muss ist unsere Gesellschaft!

  3. Es scheint JETZT eine Zeit der Wende zu sein: Toleranz als Zwang? Warum sollen sich Grundschüler mit sexuellen Rollen auseinander setzen? Die Gender-Erziehung sieht das vor. Warum soll den Kindern beigebracht werden, dass es keine Normalität mehr gibt, sondern dass alle Varianten normal sind? Wie es jetzt ist, reicht doch aus: eine Frau und ein Mann bilden den Grundstock der Familie…und es gibt eben auch Ausnahmen. Wollen wir das wirklich: Ausnahme als Regel??? Das kann es nicht sein. Und wenn wir eine Gesellschaft werden, wo Kinder mit 7 Jahren behaupten, sie seien schwul….und die Eltern MÜSSEN das dann hinnehmen…??? und falls sie versuchen sollten, dem unvollkommenen Charakter in Richtung Normaliltät hinzuführen…dannn würden sie bestraft??? Was soll das? Mit 14, 16 -18 ist es noch früh genug, derlei Entscheidungen zu treffen.

    Wir Eltern müssen sehr aufpassen, dass keine, aber auch keine Entscheidungen getroffen werden, die wir nicht wollten. Sind Gesetze einmal da – was gerade für Erziehungsarbeit gilt – ist es so gut wie unmöglich, diese rückgängig zu machen. Vor allem muss die Demokratie sich schützen, die die größtmögliche Freiheit des Einzelnen und aber auch den Schutz von Kindern vorsieht. Bislang durften Eltern die Ideologie der Kinder prägen…in demokratischen Regeln…und Gender ist eine Erziehung, die nicht Toleranz gewährt, sondern Kindern Macht an die Hand gibt, mit der sie noch gar nicht umgehen können.

    Viel wichtiger wäre es doch wohl, den Kindern die richtige MORAL beizubringen: Wie reden wir miteinander, so dass weniger Hass entsteht??? Gender ist zu spezifisch…wir müssen den Anfang finden, wo sich unsere Kultur als solche überhaupt definiert. Das beginnt sicherlich nicht bei der Umdefinition von Junge und Mädchen, sondern bei etwa: hier bin ich mit meinen Bedürfnissen nach Gerechtigkeit und da du. Wie kann man stressfrei Meinungsunterschiede ALLER Art kommunizieren???

    Völlig daneben, dieser Ideologie-Zwang. Das spiegelt in keinster Weise den Willen des Volkes wider. Was soll das nur??? Es fällt schwer, sachlich zu bleiben…im Ernst.

  4. Ich stimme Dr. Frölich völlig zu, dass es widerlich ist Kinder zu solchen Handlungen zu zwingen und aufzufordern sich so darzustellen.
    Ein Teil unserer Gesellschaft ist einfach krank an Geist und Seele, wenn sie sich mit nichts anderen befasst als mit pornografischen Sex. Sie hat einfach nur Lust sich auf diese Art und Weise zu befriedigen. Es ist schamlos Kinder zu mißbrauchen. Was soll aus solch einer Gesellschaft
    werden?

  5. Ich habe Abbildungen aus dem Bildungsplan gesehen, die ein ca. 8-jähriges Mädchen darstellen, welches die Details seiner Geschlechtsorgane vorführt. Widerlich ist diese Darstellung, genauso, wie es beim Masturbieren gezeigt wird. Ähnliches von einem Jungen. Sexualisierung der Kinder ist noch eine Schönfärbung der Entwicklung. Es sind de gleichen Leute, die Sex mit Kindern für gut halten.

  6. @Markus:
    1. „das kranke daran ist, das sie tatsächlich glauben, es wäre durch die Meinungsfreiheit gedeckt wenn sie Menschen ihre Rechte verweigern wollen.“

    „Aber einfach mal anzuerkennen das Menschen unabhängig ihrer Sexualität (und ihres “sexuellen Verhaltens”) gleichwertig/gleichbereichtig sind, selbst wenn man diese Sexualität nicht teilen will/kann/was-auch-immer, ist nicht zuviel verlangt.“

    ok, ok, aber warum bei Homosex. etc afuhören? Warum dann nicht auch Polygamie „gleichberechtigen“, warum nicht treue (sexuelle oder nicht-sexuelle) Beziehungen von Geschwistern, Mutter/Vater- Tochter/Sohn rechtlich mit der Ehe gleichstellen? Ist doch auch alles Liebe. Oder warum nicht einer WG gleiche steuerliche Vorteile wie einem Ehepaar gewähren, wenn diese sich als Lebenspartnerschaft eintragen lässt? Vielleicht weil die Ehe, die treue, fruchtbare Liebe zwischen Mann und Frau doch was einzigartiges ist?

    2. „Also wenn ich schwul wäre, dann wäre das ja nunmal so.“ Wieso ist auszuschliessen, dass Homosex. etc eine heilbare Störung ist? Wieso sollte sie „gottgegeben“ sein?

    Dazu auch 3. Wenn meine sex. Orientierung“gottgegeben“ pädophil wäre: dann wäre das „ja nun mal so“ und ich müsste dies nicht „unterdrücken“? Durfte der Kannibale von Rothenburg sein Verhalten leben (der andere war ja mit einverstanden)? Weniger drastisch: Männern fällt es meist schwer, einer attraktiven Blondine nicht lüstern zu begegnen: ist dieses verhalten als „gut“ zu aktzeptieren, weil Männer nun mal so sind?

    4. „Da ich meine Hautfarbe jedoch nicht ändern kann“ Ja, tatsächlich: das IST so. Das ist nichts, was man unterlassen kann. Verhalten aber kann man ändern. Der Mensch ist fähig zur Entscheidung.

    Und mal ganz unabhängig von LSGGTBT etc:
    Hört endlich auf unsere Kinder zu (Früh-)Sexualisieren! Der Bildungsplan ist ja im Grunde „nur“ eine Verschärfung der schon allgegenwärtigen „Aufklärung“ unserer Kinder. Die sexuelle Vereinigung von Mann und Frau, die Kinder, die darâus entstehen, sind heilig! Sex ist kein Konsumartikel oder Droge und Abtreibung ist Mord und nicht nachträgliche Verhütung! Das alles wird mit dem Bildungplan nur noch mehr verleugnet. Und das soll man akzeptieren??

  7. Du unerstellst die absolute Unabhängigkeit von Mensch und Verhalten.
    Und sollte das Verhalten nicht unabhängig von der Person sein, dann soll diese Person das von dir nicht gewünschte Verhalten unterdrücken um gleichwertig zu werden?
    Wird das Verhalten also gelebt und nicht unterdrückt, gilt auch keine Gleichwertigkeit mehr. Nach Deiner Logik.

    Also wenn ich schwul wäre, dann wäre das ja nunmal so.
    Und lebe ich dann mein „gottgegebenes“ Verhalten aus, werde ich nicht akzeptiert sondern nur geduldet.
    Und zwar nur, weil Du dieses Verhalten nicht akzeptieren willst! Du bist gerade so bereit es zu dulden.
    Ich käme aber nicht aus meiner Haut….ich wäre ja nun mal schwul.
    Also erwartest Du das ich mich selber unterdrücke (mein Verhalten), damit du nicht genötigt bist, mich als gleichwertig anzuerkennen.

    Und wenn ich mich dann dagegen wehre, dann ist das für Dich eine Einschränkung Deiner Meinungsfreiheit.
    Folglich hälst Du Deine private Meinung also für höherwertig, als mein Recht auf gesellschaftliche Gleichbehandlung und Akzeptanz.
    Mnjoar….kann man so sehen.

    Wäre ich dunkelhäutig und wären wir in den USA der 60er würde ich zwar geduldet werden, dürfte aber keine weiße Frau heiraten.
    Da ich meine Hautfarbe jedoch nicht ändern kann, muss ich Deiner Logik zufolge meinen Wunsch, die weiße Frau die ich liebe zu heiraten (Verhalten), unterdrücken.

    Ich will dir damit keinen Rassismus unterstellen, ich will nur durch Austausch der Protagonisten klar machen, das Deine Argumentation menschlich sehr fragwürdig ist.
    Von wegen Nächstenliebe und so.

    Dein Wunsch nach ungleichbehandlung aufrund von gegebenen „Verhalten“ ist nicht „gottgegeben“ sondern selbst gewählt.

    Keiner Verlangt das alle Menschen homosexualität super toll und viel besser als heterosexualität finden sollen! und niemand verlangt das alle Schwul werden sollen^^
    Egal was die Verschwörungstheortiker zum Thema Homo-Lobby und Gender-Elite behaupten.

    Aber einfach mal anzuerkennen das Menschen unabhängig ihrer Sexualität (und ihres „sexuellen Verhaltens“) gleichwertig/gleichbereichtig sind, selbst wenn man diese Sexualität nicht teilen will/kann/was-auch-immer, ist nicht zuviel verlangt.
    Und genau das bedeutet letztlich die Akzeptanz von Vielfalt.

  8. @Markus:
    Es geht hier NICHT darum, Menschen zu diskriminieren, jemanden verächtlich zu machen (wie das mit Bildungsplangegnern allerdings gemacht wird) oder jemandem seine Rechte zu verweigern. Es geht um die Meinungsfreiheit, wenn ich der Überzeugung bin und das so meinen Kindern beibringen möchte, dass:
    1) Jeder Mensch gleich wertvoll ist
    2) Es menschliche Handlungsweisen gibt, die ich nicht alle für gut oder empfehlenswert halte
    Wenngleich niemand bestreiten möchte, dass es Vielfalt in vielerlei Hinsichten gibt, kann und darf mich oder meine Kinder niemand dazu zwingen, jede Handlungsweise als gleich wertvoll zu akzeptieren. Dieser Zwang ist die Indoktrination gegen die wir aufstehen.

    Viele (und nicht nur Christen) sind der Überzeugung, dass Sexualität am besten gelingt, wenn sie exklusiv in einer auf lebenslängliche Treue ausgelegten Ehe zwischen einem Mann und einer Frau praktiziert wird. Das ist das Ideal, das wir leben und unseren Kindern vermitteln wollen.
    Wenn wir andere Beziehungen, in denen Sexualität gelebt wird nicht für ideal halten, sollte doch jeder vernünftige Mensch guten Willens erkennen können, dass damit keine Abwertung dieser Menschen oder ihrer Würde gemeint ist. Ist denn eine Differenzierung zwischen Mensch und seiner Handlungsweise so schwer zu verstehen?

    Um ein allgemeines Beispiel zu bringen (ohne sonstigem inhaltlichem Bezug zum Thema..):
    Wenn Jesus lehrte: ‚Liebe deine Feinde‘ meinte er damit, die Menschen (sogar deine Feinde) zu lieben.
    Er forderte aber nicht, dass du das lieben oder gut finden (akzeptieren) solltest, was sie tun (dich bekriegen).

  9. Was haben Sie nur für eine Angst? Wovor?
    Ich jedenfalls bin Lehrerin im Ländle und lehre bereits eine Akzeptanz der Vielfalt – ganz einfach, weil es unseren demokratischen Leitgedanken entspricht: Alle Menschen sind gleich. Jeder einzelne Mensch – egal welcher Hautfarbe, Herkunft, Alter, Intellekt, Geschlecht… UND sexuelle Orientierung – ist gleich viel Wert. Dieses Prinzip der Wertschätzung MUSS im Bildungsplan an erster Stelle stehen… um unsere Welt ein bisschen besser zu machen.

    • Wenn Sie mal scharf nachdenken: Wenn Sie „Akzeptanz“ lehren, heisst das, dass die Kinder die „Vielfalt“ gut finden sollen – den Kindern wird eine Meinung aufoktroyiert. Wie verträgt sich das mit Demokratie? Diktaturen wollen ihren Untertanen Meinungen einbläuen. (ich weiss ich weiss, Sie lehren natürlich ganz neutral, wie gut „sexuelle Vielfalt“ ist – keine Spur von beeinflussender, einseitiger Darstellung!).

      Wie undemokratisch die „Lehrer der Akzeptanz“ vorgehen, habe ich schon als Lehrer auch in BW erfahren müssen, als ich aus gegebenem Anlass schon vor der Bildugnsplandebatte mich sachlich gegen „Homo-Ehe“ positionierte. Wütendes Aufschreien von verblendeter Jugend, Einschüchterung durch den Direktor. Meinungsfreiheit ade.

      • das kranke daran ist, das sie tatsächlich glauben, es wäre durch die Meinungsfreiheit gedeckt wenn sie Menschen ihre Rechte verweigern wollen. Der Wunsch Menschen ungleich zu behandeln und ihnen Grundrechte vorzuenthalten, hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun. Wenn sie unbedingt unterdrücken wollen, warum wandern sie nicht in den Iran aus und lassen uns mit unseren Europäischen Werten der Aufklärung, der Vielfalt, Offenheit und Tolleranz?

        Ansonsten ist es selbstverständlich gut Vielfalt zu akzeptieren!
        Kindern beizubringen, das es gut ist die Vielfalt zu akzeptieren ist immer besser, als ihnen beizubringen, alles zu diskrimieren was einem persönlich nicht gefällt.
        Letzteres, das was sie augenscheinlich gut finden, ist idiologische Indoktrinierung. Nach Ihrer Logik dürfte man Kindern ja auch nicht beibringen, Meinungsvielfalt zu akzeptieren.

        Natürlich kommt „der Christliche Rechte an sich“ damit nicht so gut klar. Denn schliesslich gelten gleichberechtigung und gleichbehandlung nur für Menschen, die sich an seiner Idiologie angepasst haben.

    • …und ach ja: natürlich besitzt jeder Mensch gleich viel WÜRDE (der Begriff „Wert“ findet sich nicht im GG). Das zu vermitteln ist ja längst Bildugnsauftrag. Darum geht es dem Bildungsplan doch gar nicht…

    • Sie betreiben regelrecht eine Versklavung unserer Kinder und Enkel.! Das ist Menschenrechtsverletzung !

    • Es geht nicht um die Akzeptanz oder Toleranz von Menschen, egal welcher Orientierung oder sonst was. Menschen zu akzeptieren ist hier völlig unstrittig!!

      Aber es ist etwa ganz anderes, wenn Kinder dazu aufgefordert werden, bestimmte Verhaltensweisen (sexuelle oder andere) zu akzeptieren, die ihnen als nachahmenswert vorgestellt werden. DAGEGEN wehren sich diese Eltern.
      Auch die Meinungsfreiheit (über das was man gut findet) sollte selbstverständlich sein, für jeden. Sie darf aber nicht dazu führen, dass die Schwulen-Lobby im Landtag ihre Meinung den Schülern als zu akzeptierende Werte indoktrinieren dürfen, schon gar nicht über einen Bildungsplan.

  10. Wir müssen das Übel an der Wurzel packen.
    Gender Mainstream lehrt:
    „Wer sich sozial und sexuell entsprechend seines biologischen Geschlechts verhält, wurde durch ‚gesellschaftliche Stereotypen‘ indoktriniert.
    Wer sich sozial und sexuell entgegen seines biologischen Geschlechts verhält, wurde so geboren, unabänderlich.“
    Doch das ist nur eine der vielen (un)logischen Folgerungen aus einer fehlerhaften ideologischen Basis. Gender Mainstream entstand als Fortsetzung und klare Strategie des kommunistischen Klassenkampfes, hier in Form eines Geschlechterkampfes, genau so wie das schon von Marx und Engels diskutiert wurde. Näheres siehe Buch von Dale O’Leary (deutsche Zusammenfassung unter http://www.dijg.de/gender-mainstreaming/o-leary-agenda-begriff-pekinger-aktionsplattform ).
    Diese Theorie ist genauso unwissenschaftlich wie es schon der ‘wissenschaftliche Sozialismus’ der UdSSR war. Aktuelle Belege sind schön dargestellt in der Dokumentation des des finnischen Journalisten Harald Eia (mit dt. Untertiteln: http://www.youtube.com/watch?v=mguctw0i-rk&list=FLb9Tr6qayByT0SsmjE4Syhg ).
    Die angestrebte Gleichstellung der Geschlechter meint weder Gleichberechtigung noch Wahlfreiheit, sondern eine Uniformierung mit der Rasenmähermethode, entgegen dem biologisch angelegten und entgegen dem vielfach ausgedrückten individuellen Interesse der Menschen und insbesondere auch der Frauen.
    Gender Mainstream wurde seit dem Jahre 1999 von der Bundesregierung zur staatlichen Querschnittsaufgabe erklärt, eine politische Bewegung, welche die tatsächlichen Interessen von Frauen aus ideologischen Gründen ignoriert, und eine Gleichstellung forciert, die an der Wirklichkeit und den Bedürfnissen der Menschen vorbeigeht. Daran ändert auch die irreführende Darstellung der Bundesregierung auf Gender-Mainstream.net nichts.

  11. Geschlechtsrollenidentität sollte vielleicht eher als eine Frage der Biologie denn als Frage der freien Entscheidung betrachtet werden. Wissenschaftliche Belege stützen das Paradigma, dem zufolge Transsexualismus eng verbunden ist mit der Neuroentwicklung des Gehirns. Es ist klar, dass man diesen Zustand nicht einfach durch konsistente psychologische Sozialisation als männlich oder weiblich von frühester Kindheit an überwinden kann und dass er auch nicht ausschließlich auf psychologische oder psychiatrische Behandlung anspricht.

    Über die bereits beschriebene Diskussion hinaus ist es auch unbedingt notwendig, die Aufmerksamkeit auf Menschenrechte, Gerechtigkeit und Gleichheit gegenüber den Bedürfnissen von transsexuellen Menschen zu lenken. Medizinisch-wissenschaftliche Ergebnisse werden immer wieder ergänzt und spezifiziert, aber das Recht des Individuums auf angemessenen Umgang und Respekt bleibt davon unberührt. Gesellschaften überall auf der Welt haben eine größere Bandbreite an männlichen und weiblichen Rollen und Verhaltensweisen akzeptiert und profitieren meist von dieser Toleranz.
    http://www.hawaii.edu/PCSS/biblio/articles/2005to2009/2008-soziale.html

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